Kyla La Grange: «Das Schicksal? Totaler Mist!»

Worüber spricht man mit einer Philosophin? Natürlich über die Themen, die das Universum beschäftigt, wie Schicksal, Liebe und Veränderungen, die die Welt braucht. Genau das haben wir mit der englischen Musikerin Kyla La Grange gemacht, die einst vier Jahre lang in Cambridge Philosophie studierte.

Philosophielektion I - Das Schicksal

Wir starten unsere Philosophiestunde mit Kyla La Grange mit einer der grossen Fragen des Universums: Ist unser Weg auf der Erde vorbestimmt? Eine Philosophie-Absolventin muss zum Thema Schicksal natürlich eine Meinung haben. Und die hat die 29-Jährige in der Tat: «Schicksal, Übernatürliches oder irgendein Weg, der vorgegeben sein soll, sind totaler Mist. Jeder bestimmt sein eigenes Schicksal.»

Philosophielektion II - Lieben oder geliebt werden

Jetzt wirds richtig philosophisch: Es sei einfacher, jemanden zu lieben, als von jemandem geliebt zu werden! Die prompte Begründung: «Wenn du liebst, bist nur du dafür verantwortlich. Wenn du geliebt wirst, musst du etwas zurückgeben. Das ist manchmal echt schwierig.»

Philosphielektion III - Das Leben nach dem Tod

Himmel? Hölle? Alles nochmals auf Anfang? Auf eines der grössten Mysterien - gibt es ein Leben nach dem Tod? - antwortet Kyla kurz und schmerzlos: «Wenn du stirbst, gibt es danach leider nichts mehr, nur endlose Dunkelheit.»

Philosophielektion IV - Glück

Glück kann viele Gesichter haben. Kyla weiss, was ihr selbst fehlt, um komplett glücklich zu sein: Sie sollte sich nicht immer Sorgen über die Zukunft machen. «Ich muss lernen, die Dinge im einzelnen Moment zu schätzen, anstatt mich immer zu fragen, was als Nächstes passiert.»

Philosophielektion V - Die Seele als Tier

Zu guter Letzt hat Kyla für uns gezeichnet - und wollte gar nicht mehr aufhören. Sie griff zum Stift und zeichnete uns ihr Spirit Animal, also sozusagen ihre Seele als Tier verkörpert. Wie das aussieht? Verdammt detailliert!

Eine Mischung aus Löwe, Bär, Einhorn, Pferd, Waschbär und ein bisschen Vampir (warum auch nicht). Als sie fragte, wie lange sie für die Zeichnung Zeit hätte, wiesen wir sie daraufhin, dass sie in einer Stunde ein Konzert geben müsse. Kylas Reaktion:

«  Scheiss auf das Konzert! Diese Zeichnung ist viel wichtiger. »