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8X15. Das 8x15. in Lausanne? C'était supercool.

In Zusammenarbeit mit unserem Westschweizer Pendant Couleur 3 fand am 19. Mai 2018 in Lausanne die SRF-Virus-Konzertreihe 8x15. statt. Es war der alte Drill: 8 Bands mussten für je 15 Minuten das Publikum «chaud» machen. Und das gelang bei der Romandie-Erstausgabe äusserst gut.

Es gibt immer ein erstes Mal ...

8x15. ergibt 120. Und 120x fand die Konzertreihe bereits gefühlt in der Deutschschweiz statt. Nun bricht der Event dieses Mal die Sprachgrenzen der Schweiz auf: Wie vergangenen Herbst in Chur gastierten 8 Bands (ein genaueres Portrait über die Newcomer findest du hier) zum ersten Mal im Lausanner D!Club, Link öffnet in einem neuen Fenster. Im Wochenendmagazin des RTS werden sowohl die Herausforderung für die Bands, 15 Minuten (manchmal ohne Soundcheck) zu spielen hervorgehoben. Eine weitere Meisterleistung seien dabei die kurzen Umbaupausen von 10 Minuten. Doch, schau selbst:

Die Stimmung war von Anfang an ausgelassen. Mit dem Auftakt von Le Roi Angus, Link öffnet in einem neuen Fenster gelang eine entspannte Einführung in einen Abend, bei dem es immer lauter und heisser wurde. So heizte spätestens Muthoni Drummer Queen, Link öffnet in einem neuen Fenster und ihre Band mit Konfetti, Tanzeinlagen und ausgefallenen Kostümen die Konzertmassen auf. Und Massen, das trifft es hier: Der D!Club war für die erste Ausgabe (oder wegen?) sehr, sehr gut besucht. Das Publikum war durchmischt. Allen gemeinsam aber war: die Entdeckungsfreude. Viele der Menschen wussten gar nicht genau, wer sich hinter den 8 Bandnamen verbirgt. Ein Konzertgast antwortete beispielsweise auf die Frage hin, auf welche Band er sich denn am meisten freue, Folgendes.

Ich weiss gar nicht, worauf ich mich freue. Ich habe mich nicht damit befasst, wer spielt. Ich bin hier, um Neues kennen zu lernen.
Autor: Konzertgast8x15.

Offen für Neues schien eines der Mottos des Abends zu sein. Eine weitere Dimension des Soirées war Dirty Sound Magnet, Link öffnet in einem neuen Fenster und ihren psychedelischen, auf den Takt genauen Soundeskapaden zu verdanken. Für das verschwurbelte, avantgardistische waren Flèche Love, Link öffnet in einem neuen Fenster und Ekat Bork, Link öffnet in einem neuen Fenster verantwortlich. Die eingängigsten Beats und die wildesten Tänze (von Künstlern sowie vom Publikum) lieferten oben drauf Danitsa , Link öffnet in einem neuen Fensterund Di Meh & Slimka (Mitglieder der Genfer Superwak Clique, Link öffnet in einem neuen Fenster).

Ziehs dir rein!

Hier sind alle Konzerte zum Nachhören, für das akustische Bild des Abends. Quasi.