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Aktuell Endlich bewiesen: Musik macht schlau

Eine neue Studie bestätigt: Musiker können besser Lesen und Schreiben als Nicht-Musiker. Weitere News aus der Forschung: Drummer sind die intelligentesten aller Musiker und es gibt Rapper, die einen grösseren Wortschatz als Shakespeare besitzen. Der IQ-Fight ist eröffnet!

P Diddy aka Sean Combs aka Diddy aka Puff Daddy
Legende: P Diddy ist auch Doktor. Reuters

Nina Kraus, Leiterin des «Auditory Neuroscience Labors» an der Northwestern University, Link öffnet in einem neuen Fenster ging in ihrer jüngsten Studie der Frage nach, inwiefern sich musikalisches Training auf das Gehirn auswirkt

Musiker lesen besser

Die Forscherin hat High-School-Schüler in zwei verschiedene Gruppen eingeteilt, wobei die eine Hälfte mit Musik und die andere ohne unterrichtet wurde. Ihre Erkenntnis, Link öffnet in einem neuen Fenster: Die Schüler aus dem musikalischen Lehrgang können akustische Reize besser verarbeiten und da sich die Nervenkreisläufe für Musik und Sprache an einigen Stellen überschneiden, waren diese Schüler auch im Lesen ganz plötzlich besser. Strike!

Drummer sind klüger

Er sitzt hinten auf der Bühne und wird oft als Witzfigur der gesamten Crew wahrgenommen: der Dude am Schlagzeug. Dabei könnte er laut Forschern vom Stockholmer Karolinska Instituts, Link öffnet in einem neuen Fenster den höchsten IQ der Band besitzen.

Je besser ein Schlagzeuger den Rhythmus halten kann, desto intelligenter ist er. Schlagzeugspielen fördert das logische Denken und trainiert die Fähigkeit, Probleme zu lösen. Die Oxford-Universität, Link öffnet in einem neuen Fenster ergänzt, dass beim Drummen ausserdem das Glücksempfinden gesteigert wird. Also, wer intelligent und glücklich sein will... There you drum / go.

Rapper dichten besser als Shakespeare

Rapper reden nur von Geld, Autos und Bitches?! Nicht, wenn es nach dem Datenanalytiker Matt Daniels geht. Der New Yorker hat Texte diverser Rapper auf ihren Wortschatz untersucht, Link öffnet in einem neuen Fenster, indem er die Wörter-Vielfalt anhand der ersten 35'000 Wörter eines Werkes zählte.

Variationen wie pimps, pimp, pimping oder pimpin wurden dabei als ein einzelnes zusammengefasst. Der klare Gewinner: Aesop Rock , Link öffnet in einem neuen Fenstermit 7'392 «unique words». Damit trocknet er auch Shakespeare mit seinen gerade mal 5'170 Wörtern eiskalt ab und überlässt Rapper GZA , Link öffnet in einem neuen Fensterden zweiten Platz (6'426). Den dritten Platz übernimmt Kool Keith, Link öffnet in einem neuen Fenster mit 6'238 verschiedenen Wörtern.