Grammys: Über diese 7 Dinge redet die Welt

In der Nacht auf Dienstag wurden im Staples Center in Los Angeles diverse Musiker zum 58. Mal mit Grammys ausgezeichnet. Neben den GewinnerInnen und den wie immer ausgefallenen Outfits sorgten auch Lauryn Hill, Rihanna, Gwen Stefani, Kanye West oder Adele ordentlich für Klatsch und Tratsch.

Der Katastrophen-Auftritt von Adele

Bildlegende: Der Katastrophen-Auftritt von Adele Keystone

1: Paul McCartney darf nicht an Tygas Afterparty

Was macht ein Türsteher, wenn er die Beatles-Legende Paul McCartney höchstpersönlich vor sich hat? Er verwehrt ihm (zweimal) den Einlass. What else. Ein Reporter von TMZ war nach den Grammys mit seiner Kamera im richtigen Moment am richtigen Ort, traf McCartney vor dem Club Argyle an und fragte ihn frech nach seinem liebsten Rolling-Stones-Song. Nachdem er - wer hätte es gedacht - keine Antwort erhielt, folgt das eigentliche Spektakel. Nichtsahnend versucht Paul McCartney gemeinsam mit Sänger Beck und Foo-Fighters-Drummer Taylor Hawkings (zumindest stehen die beiden ebenfalls verloren in der Crowd) an die Afterparty von Tyga zu kommen - und wird vom Platz verwiesen. «Wie V.I.P. müssen wir denn werden? Wir brauchen einen anderen Hit!», sagt er ironisch zu Beck, bis schliesslich alle wieder abzotteln und ihr Glück an der Republic Records Party von Mark Ronson versuchen.

2: Meghan Trainor und ihre Heulattacke

Wir kennen es mittlerweile von diversen Verleihungen: Wird ein Star auf die Bühne gebeten und ihm ein Preis verliehen, paaren sich innert Sekunden vielerlei Tränen mit einer endlos langen Namensliste, die zum Dank mit zittriger Stimme vorgeschluchzt wird. Bei den Grammys stach Meghan Trainors Dankesrede damit dennoch aus der Masse hervor. Alle diesjährigen GewinnerInnen hatten ihre Gefühlsausbrüche bestens unter Kontrolle, bis auf den «Best New Artist» Meghan Trainor. Och. Sniff.

3: Gwen Stefani haut es auf den Sack

Eigentlich sollte es DER Auftritt werden: In einer Werbepause gab Gwen Stefani eine Live-Performance zu ihrem neuen Song «Make Me Like You» zum Besten, welche direkt aufgenommen wurde und nach den Grammys als ihr Musikvideo dienen sollte. Neben den wunderbar alternierenden Kulissen und einem Live-Kostümwechsel crasht Gwen Stefani das Musikvideo aber auf einmal selbst: Während ihrer Rollerblades-Einlage geht sie zu Boden und reisst ihre Mitstreiter dominomässig mit. Autsch.

4: Adele und ihre Mikrofon-Panne

Da verliert wohl jemand seinen Job: Als Adele ihren Song «All I Ask» performen wollte, versagten die Techniker total: Zunächst war ihr Mikrofon viel zu leise, fiel kurzzeitig sogar ganz aus, und der Gesang wurde mit gelegentlichen Gitarrengeräuschen gestört. Im Anschluss wurde ihre Stimme zur Krönung auch noch ohrenbetäubend aufs Maximum hochgepumpt. Neben ein paar verwunderten Gesichtsausdrücken zog Adele ihren Auftritt allerdings bis zum Ende durch, twitterte danach lässig «shit happens» und gönnte sich einen In & Out, also einen Hamburger. Recht so.

5. Kanye West twittert beleidigt

Wenn es nach ihm ginge, hätte er wahrscheinlich alle Grammys abgeräumt - ganz egal in welcher Kategorie. Kanye West ist bekannt für seinen Grössenwahn und seine Eigenvergleiche mit Gott. Erst kürzlich sorgte er für Schlagzeilen, als er sein neues Album «The Life Of Pablo» in einer total verrückten Show vorstellte und sich seither wie wild auf Twitter abfeiert. Gegen die Grammys feuerte er ebenfalls einige Tweets los, als Zeichen seiner Empörung, nicht nominiert gewesen zu sein: «Ich gehe nicht zu den Grammys, wenn mir niemand verspricht, dass ich in der Kategorie ‹Album Of The Year› gewinne» und «Ich habe ‹Dark Fantasy› und ‹Watch the Throne› in nur einem Jahr gemacht und wurde nicht für einen einzigen (Grammy) nominiert. Ich werde über 100 Grammys haben bevor ich sterbe» haute er in die Tasten.

6. Rihanna hat Bronchitis

Wenn die Stimmbänder einer Sängerin derart angeschlagen sind, dann ist natürlich aus die Maus. Rihanna übte ihren Song «Kiss It Better» bereits fleissig für ihren Grammy-Auftritt, musste dann aber kurz vor der Show alles absagen. Der Grund: Probleme mit den Stimmbändern. «Bei einer Untersuchung nach Rihannas Probe hat ein Arzt ihr 48 Stunden Ruhe verordnet, denn er hat ein erhöhtes Risiko einer Stimmband-Blutung festgestellt. Die Antibiotika, die sie seit drei Tagen nimmt, haben die Infektion leider nicht gemindert», erklärte ihr Sprecher in einem Interview. Vertröstet wurden die Fans lediglich mit ein paar Zeilen von Rihanna auf Twitter. Immerhin.

7. Lauryn Hill pfeift auf ihren Auftritt

Sie war als Überraschungsgast im Gespräch - schwänzte dann aber in der letzten Sekunde auch noch: Lauryn Hill sollte ursprünglich die Debut-Performance von The Weeknd begleiten, liess ihn dann aber eiskalt hängen. Hills Vertreter begründeten ihr Nichterscheinen auf Twitter mit den Worten: «Die Grammys kündigten die Performance von Ms. Lauryn Hill zu früh und ohne Genehmigung an. Ms. Hill hatte das ganze Wochenende Konzerte, keine Zeit für eine Vorbereitung, und ausserdem war es unklar, ob sie es überhaupt rechtzeitig nach L.A. schaffen würde.» Dumm nur, tauchten auf Instagram verschiedene Fotos auf, die The Weekend und Lauryn Hill gemeinsam bei den Vorbereitungen zeigen soll.

The Weekend und Lauryn Hill

Bildlegende: The Weekend und Lauryn Hill Instagram

The Weekend und Lauryn Hill

Bildlegende: The Weekend und Lauryn Hill Instagram