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Grösster Schweizer TikToker TikTok-Star Thispronto: «Mein Beruf ist Käse essen»

Innerhalb von nur einem Jahr ist Oluyomi Scherrer zum grössten TikTok-Creator der Schweiz gewachsen. Wir haben Thispronto, wie sich der 21-jährige Berner auf der Social-Media-Plattform nennt, bei sich zuhause besucht.

Anfang 2020 eröffnet der Berner Oluyomi Scherrer einen TikTok-Account. Ein Jahr später hat er mit seinem Profil @thispronto 8.8 Millionen Follower*innen (Stand: 07.04.21) und ist somit der grösste Schweizer TikTok-Creator.

Seine Markenzeichen: Schwarzer Hintergrund, Shirt, Handschuhe, Mütze, und als Unterlage für seine Kochvideos: ein – noch immer funktionstüchtiges – Tablet.

Als Selbstständiger plane ich meinen Tag und meine Zukunft selber.

Doch der 21-Jährige hat nicht von Anfang an Kochvideos gedreht: «Ich habe Verschiedenes ausprobiert, dann aber gemerkt, dass das Tablet bei den Leuten gut ankommt. Da ich gelernter Koch bin, habe ich mir gedacht: Warum also nicht auf dem Tablet kochen?»

Seine*n Follower*innen aus der ganzen Welt scheint das zu gefallen. So gut, dass Oluyomi TikTok mittlerweile zu seinem Beruf gemacht hat: «Ich stehe am Morgen auf, plane meine Videos für TikTok und YouTube, und drehe diese.»

Bis vor Kurzem hat er noch im Tropenhaus in Frutigen in der Fischzucht gearbeitet. Fischen ist eine grosse Leidenschaft von Oluyomi. «Angefangen hat es als kleiner Junge in den Ferien in Norwegen, wo ich es zum ersten Mal gemacht habe.»

Zurück in der Schweiz geht er zu seiner Patentante und gemeinsam lernen sie das Fischen. «Anstatt einer Gute-Nacht-Geschichte hat sie mir immer Artikel aus einem Fischerei-Magazin vorgelesen – davon habe ich dann nachts geträumt», erinnert sich der Berner.

TikTok wird noch grösser werden, auch in der Schweiz. Ich setze darum alles auf diese eine Karte.

Seinen ursprünglicher Plan, auf TikTok innerhalb eines Jahres 100'000 Follower*innen zu generieren, hat er längst um ein Zigfaches erreicht. Dass er als TikToker gegenüber anderen Influencer*innen weniger ernst genommen wird, spüre er nicht: «Vielleicht ist es in der Schweiz noch nicht so ein grosses Thema wie YouTube oder Instagram, aber das wird noch kommen», ist Oluyomi überzeugt. «Ich setze alles auf eine Karte – und gebe alles dafür».

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