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Jugendfilmtage Wenn Junge Filme machen: die Schweizer Jugendfilmtage 2018

Noch bis am 8. April laufen in Zürich die Schweizer Jugendfilmtage, an denen Filme von jungen Filmschaffenden präsentiert werden und du Workshops zu Themen wie der Entstehung eines Musikvideos besuchen kannst. Wir sagen dir, welche der gezeigten Filme du auf keinen Fall verpassen darfst.

«Tranquillo»

Was passiert, wenn du im Leben zu viel machst und zu viel willst? Erfahren muss das Peter, der Partys organisiert und versucht, sein Umfeld von sich abhängig zu machen. Er leidet nämlich plötzlich an chronisch auftretendem Tinnitus, der bei ihm selbstzerstörerische Impulse auslöst, in denen sich Peter immer mehr isoliert.

Die Zürcher Premiere feiert der Film am 7. April um 16:30 Uhr in der Gessnerallee – natürlich an den Schweizer Jugendfilmtagen. Doch wir wollten mehr über «Tranquillo» wissen und holten deshalb Selina Späni, Produktionsleiterin und Produzentin des Films zu uns ins Studio.

Da sie vor «Tranquillo» noch nie etwas mit Spielfilmen zu tun hatte und eigentlich aus dem Marketing kommt, war es für sie von Anfang an ziemlich spannend: «Vor drei Jahren kam Regisseur Jonathan Jäggi auf mich zu und meinte: ‹Ich würde gerne einen Film machen. Das Drehbuch ist noch nicht ganz fertig, machst du mit?› Ich fragte mich, mit welchem Geld er das umsetzen will, aber nach einigen Gesprächen habe ich eingewilligt.»

So machte sich das noch unerfahrene Team auf Sponsorensuche, die sich als gar nicht so einfach herausstellte. Doch sie alle waren emotional schon so in «Tranquillo» investiert, dass es kein Zurück mehr gab. Das nächste Ziel: Das Minimum an Geld zusammenkriegen, damit das Projekt umgesetzt werden kann. Wie sie das geschafft haben und welche Hürden Selina und ihr Team noch meistern mussten, erzählt die Produktionsleiterin gleich selbst im kompletten Interview bei uns im Studio:

Natürlich ist «Tranquillo» nicht der einzige Film, den du an den Schweizer Jugendfilmtagen nicht verpassen darfst:

«Based on True Stories»

Filmstill
Legende: Based on true Stories

Was: Kurzfilm

Story: Der norwegische Film, der im Original «Basert på sanne historier» heisst, beschäftigt sich mit der Frage, wo die Linie zwischen einverständlichem Sex und Vergewaltigung gezogen wird.

Regie: Malin Myklebust, Norwegen

Wann: Donnerstag, 5. April ab 18 Uhr im Kino Xenix

«The Market of Lost Things»

Filmstill
Legende: The Market of Lost Things

Was: Ein Animationskurzfilm ohne Dialog

Story: Es existiert irgendwo ein Ort, an dem sich allerlei verschiedenartige Kreaturen auf der Suche nach Vergessenem und Verlegtem tummeln; dieser Ort trägt den Namen Markt der verlorenen Dinge. Ein Mädchen wacht ohne Gesicht auf und versucht, ein neues zu finden.

Regie: Zaide Kutay und Christelle Serrano, Emmenbrücke

Wann: Freitag, 6. April um 22 Uhr in der Bühne A

«Ich känn sie vo Lovoo»

Filmstill
Legende: Ich känn sie vo Lovoo

Was: Dokumentarfilm

Story: Als Teenager betritt man viel Neuland und auch die Liebe wird ein immer grösseres Thema. Immer mehr junge Erwachsene greifen dazu auf Online-Dating zurück. Doch warum nutzen Jugendliche Dating Apps? Hat die heutige Jugend einfach weniger Selbstbewusstsein als früher?

Regie: Samuel Scheidegger, Zürich

Wann: Donnerstag, 5. April um 14 Uhr in der Bühne A und am Sonntag, 8. April um 13 Uhr, ebenfalls in der Bühne A