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Ostern 10 eierige Fakten zu Eiern

An Ostern werden bei uns 20 Prozent mehr Eier verkauft als sonst – logisch, denn sie gehören zu Ostern wie der viel zu grosse Schoggihase, der noch bis Weihnachten bei dir daheim rumsteht. Und weil Eier fürs Osterfest so wichtig sind, wollen wir – und hoffentlich auch du – mehr darüber wissen!

Eier
Legende: Colourbox

1. Im Jahr 2015 verzehrte jeder Schweizer im Schnitt 174 Eier

Also etwa drei Eier pro Woche. Hört sich nach viel an, aber im Ländervergleich landen wir lediglich auf Platz acht. In den Top drei finden sich Japan mit 329 pro Kopf, Malaysia mit 343 und Mexiko belegt den ersten Platz mit sage und schreibe 352 Eier pro Person pro Jahr.

2. St.Gallen kochte das grösste Rührei ever

Im Jahr 2009 wollte man es in der Ostschweizer Stadt am Tag der Armut wissen: Ganze 8'000 Eier (!) wurden verwendet, um ein riesiges Rührei herzustellen, das 514 Kilo schwer war. Natürlich wurde es ohne Senf serviert.

3. Ein Huhn dreht das Ei bis zu 50 Mal am Tag

Das tut es, um zu verhindern, dass das Eigelb an einer Seite kleben bleibt.

4. Alfred Hitchcock fürchtete sich vor Eier

«Ich habe Angst vor Eiern. Es sind runde, weisse Dinger ohne Löcher. Haben Sie schon einmal etwas Furchtbareres gesehen als ein kaputtes Eigelb, das überall herausquilt? Würde ich nie essen», sagte der Filmemacher einmal. Weird, aber okay.

5. Es gibt Hühner, die farbige Eier legen

Umgangssprachlich werden sie «Easter Egg Chicken» genannt, weil sie auf natürliche Weise blaue bis grünliche Eier legen. Richtig heissen die aus Chile stammenden Hennen Araucana-Hühner.

Zudem: Wusstest du, dass der Eidotter normalerweise unspektakulär gelb ist? Die leuchtenden, orangen Dotter gibt's nur, weil hier bei der Fütterung mit Farbstoffen nachgeholfen wird. Deswegen haben Bio-Eier im Normalfall den «weniger schönen» Dotter.

6. Es gibt keinen Unterschied zwischen weissen und braunen Eiern

Dieselben Inhaltsstoffe, nur eine andere Farbe. Das liegt aber, wie viele glauben, nicht an der Gefiederfarbe der Hennen, sondern an ihrer Rasse.

7. Der Code auf Eiern birgt Informationen

Die aufgedruckten Zahlen und Buchstaben geben Auskunft über die Herkunft des Eis. Die erste Zahl beispielsweise steht für die Haltungsform: 0 bedeutet Biohaltung, 1 Freilandhaltung und 2 Bodenhaltung. Danach folgt das Länderkürzel und ein Zahlencode, der auf den Bauernhof zurückführt. Zudem wird am Schluss des Codes das Legedatum aufgedruckt.

Übrigens: Wenn du deine Eier in der Migros kaufst, kannst du hier , Link öffnet in einem neuen Fensterden Code auf deinem Ei eingeben und genau nachverfolgen, von wo es kommt.

8. Eier sind länger haltbar als du denkst

Die ersten 18 bis 20 Tage nach Legedatum kannst du Eier problemlos ungekühlt lagern. Danach sollten sie ab in den Kühlschrank und sind nochmals ein bis zwei Wochen länger haltbar, da die Kälte Keime und Krankheitserreger davon abhält, das Ei zu befallen.

Aber Achtung: Willst du Speisen mit rohen Eiern wie zum Beispiel Mayo oder Schoggimousse machen, sollten deine dazu verwendeten Eier nicht älter als 18 Tage sein.

9. Warum der Rand des gekochten Eigelbs manchmal dunkel wird

Es sieht ein bisschen ungesund aus, hat aber im Normalfall keinen Einfluss auf die Qualität des Eis. Schuld an der grünlichen Verfärbung ist eine natürliche chemische Reaktion, die auftritt, wenn das Ei zu lange gekocht wird.

10. Eine Henne namens Harriet legte das grösste Ei der Welt

Ganze 23 Zentimeter gross war der Durchmesser des Eis, das eine Henne in der Nähe von London legte – wow!

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