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Skurriles Die schlechtesten Ausreden überhaupt

Im Internet ist ein Video aufgetaucht, in dem ein Mann in flagranti von seiner Freundin erwischt wird. Das Beste? Seine Ausrede: Der Mann behauptet kurzerhand, die Affäre sei nur eine Sexpuppe – und die spielt auch noch mit! Diese Aktion reiht sich bestens in die billigsten Ausreden überhaupt ein.

«Autogramm? Sorry, habe Ebola!»

Steven Patrick Morrissey
Legende: Weg da! Keystone

Es ist längst kein Geheimnis mehr: Steven Patrick Morrissey ist bekannt für seinen schwarzen Humor, seinen Zynismus und seine provokante Art.

Vor drei Jahren überschreitet der ehemalige The Smiths-Sänger die Grenzen des guten Geschmacks aber eindeutig:

Am internationalen Flughafen in Los Angeles wird der Brite um ein Autogramm gebeten, doch dieser verneint schroff und verlogen: «Kann nicht, habe Ebola.»

Bock auf Nazipan-Eier?

Nazi-Eier
Legende: Was diese Symbole wohl bedeuten... Facebook

Ostern ist das Fest der Liebe. Das Feiern der Auferstehung eines heiligen Juden. So könnte man zumindest meinen.

Eine Dresdner Rentnerin (die schon häufig rechtsextreme Sachen gepostet haben soll), feiert Ostern aber offenbar etwas anders:

Die 70-Jährige stellt vor einem Jahr ein Bild ihrer Ostereier auf Facebook, die sie liebevoll mit Hakenkreuzen und SS-Runen verziert hat.

Ihre Ausrede vor Gericht? «Ich kannte diese Symbole gar nicht.»

Ihr Ostergeschenk? Einen Strafbefehl über 750 Euro.

Koks reinknutschen funktioniert!

Richard Gasquet
Legende: Gut gespielt, Gasquet Keystone

Fast zehn Jahre ist es her, seit Tennisstar Richard Gasquet das Gericht im wahrsten Sinne des Wortes an der Nase herumgeführt hat:

Nach einer Dopingkontrolle wird im Körper des damals 23-jährigen Franzosen Kokain gefunden.

Nach eigenen Angaben holte er sich diese Dosis an einem Bob Sinclar-Konzert in Miami ein, als er eine Dame namens Pamela küsste:

«Es kam zu sieben Küssen, alle zwischen fünf und sieben Sekunden lang.» Pamela sei dazwischen für längere Zeit aufs Klo verschwunden, um höchstwahrscheinlich ihre Nase «nachzupudern». Gasquet habe sich also nur indirekt und unwissentlich eine Linie reingezogen – nämlich über das Knutschen.

Das Gericht glaubt ihm.

«Niemand wichst mit der schlechteren Hand»

Paul Reubens
Legende: Da muss sogar Paul Reubens lachen Keystone

Wir schreiben das Jahr 1999 in Sarasota, Florida: Schauspieler Paul Reubens wird verhaftet, weil er in einem Sexkino angeblich masturbiert hat.

In einem Interview mit dem US-Männermagazin «Playboy» beteuert er später seine Unschuld: «Nach 30 Jahren Masturbations-Forschung hat das ‹Masters and Johnson Institute› noch nie eine Person gefunden, die mit ihrer nicht-dominanten Hand masturbiert.»

«Ich bin Rechtshänder, aber im Polizeibericht steht, ich habe mit meiner linken Hand gewichst!»

Autofahrer gibt aus Versehen zweite Straftat zu

Mal ehrlich... Wahrscheinlich sind die meisten Autofahrer schon einmal ohne Sicherheitsgurt gefahren. Dumm nur, wenn das während einer Polizeikontrolle geschieht – wie vor knapp zwei Wochen:

Im englischen Merseyside wird ein Mann aus ebendiesem Grund angehalten und auf sein Nicht-Anschnallen angesprochen. Mit seiner (denkbar schlechten) Ausrede gibt er sogar noch eine zweite Straftat zu:

«Ich habe meiner Freundin ein lachendes Emoji geschickt.»

Die Polizei amüsiert sich schliesslich so über diese Antwort, dass sie den Fall mit einer Reihe von Emojis auf Twitter nachbildet.

Polizei

«Der Knutschfleck ist von meinem Dad»

Mal angenommen, du betrügst deine Freundin und erhältst als Denkzettel einen verräterischen Knutschfleck am Hals. Was tust du?

Ein sogenannter Alex greift in solchen Fällen zu Ausreden: Via Snapchat tischt er seiner Freundin eine derart schlechte Lüge auf, dass sich selbst der Knutschfleck vor Lachen krümmt:

«Babe, sei nicht böse! Ich muss dir etwas zeigen. Gestern habe ich meinem Papa gesagt, dass ich dich heute treffen werde und er fand es lustig mich anzuspringen, aufzuwecken und mir einen Knutschfleck zu geben.»

Und er fügt an: «Diese Bitch ist riesig! Meine Mutter sagt, ich sehe aus wie weisser Abschaum.»

Glaubwürdig.

«Zu High um Steuern zu bezahlen»

Method Man am kiffen
Legende: Method Man – wie er leibt und lebt Keystone

Rapper Method Man gehört zu jener Garde, die gerne mal eine flotte Karotte raucht.

Das Wu-Tang Clan-Gründungsmitglied macht das angeblich aber so oft, dass er wichtige Dinge über Jahre hinweg vergisst – wie zum Beispiel: Steuern bezahlen!

Drei Jahre lang (von 2004 – 2007) hat Method Man demzufolge «vergessen», seine Einkommenssteuern zu begleichen und endete mit Schulden in der Höhe von 32’799 Dollar.

Als Grund für seine Zerstreutheit gibt er seinen chronischen Marihuana-Konsum an: «Weil ich high war, vergass ich, zu bezahlen. Es war dumm.»