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Tag der Geschwister 5 Momente, in denen wir lieber Einzelkinder gewesen wären

Geschwister zu haben ist eigentlich das Schönste auf der Welt: Man hat in der Familie jemanden im ähnlichen Alter, der dieselben Dinge durchlebt. Ab und zu haben wir uns aber früher sicherlich alle gewünscht, wir wären alleine – darauf schauen wir am Tag der Geschwister mit einem Schmunzeln zurück.

Kinder bei einer Kissenschlacht
Legende: Unsplash

Bei Karten- oder Brettspielen

Wenn Mami oder Papi in Führung lagen, war die Welt in Ordnung und es schwang nur ein kleines bisschen Eifersucht mit. Ganz anders sah das aus, wenn eines deiner Geschwister Aussicht auf den Sieg hatte – schliesslich gönnt man's denen nicht; denn wenn sie älter waren, gewannen sie nur weil: «Sie isch älter, sie weiss wiemer bschiisst!» und wenn eines deiner jüngeren Geschwister als SiegerIn des Spiels hervorging, meintest du: «Ihr lönd ihn eifach günne, willer de Chliinst isch.»

Am Geburtstag (des/der anderen) und an Weihnachten

«Aber de Kevin het vill die grössere Gschänk as ich übercho ha», war wohl ein Satz, den wir alle schon einmal von uns gegeben haben. Klar war früher immer: Was der/die andere geschenkt bekommen hat, war in jedem Fall besser als unsere eigenen Geschenke. Immer.

Beim (alleine) Spielen

Endlich war die Autorennbahn mal frei, weil dein Bruder/deine Schwester gerade mit etwas anderem spielt und eigentlich richtig beschäftigt aussieht – bis du anfängst mit der Autorennbahn zu spielen jedenfalls. Ab diesem Zeitpunkt will dein Bruder/deine Schwester natürlich sofort selbst damit spielen und es endet im Streit und zeitbegrenztem Gebrauch, den euch eure Eltern auferlegen.

Beim Gamen

One-Player-Games waren als Kind der Horror, denn man musste sich zuhause abwechseln – zu den beliebten Sprüchen des gerade nicht-spielenden Geschwisters gehörte: «Du spilsch eh scho vill z'lang, jetzt bin ich dra!»

Beim Fernsehschauen

«Ich wett ‹Spongebob›!» «Nei, lieber ‹Ninja Turtles›» – mit deinen Brüdern und Schwestern vor dem TV zu sitzen war früher echt die Hölle. Man konnte sich nie auf irgendein Programm einigen, das allen gepasst hat und am Schluss hat immer jemand geweint. Zum Glück gibt's heute Streamingplattformen, auf die man auf jedem möglichen Gerät zugreifen kann. Hehe.

Aber ebe: Am Ende des Tages sind wir froh, haben wir kleine und grosse Brüder und Schwestern – denn ohne sie und ohne Konflikte wäre unsere Kindheit ganz schön langweilig gewesen.

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