John Dear sind keine Traktormarke, John Dear sind badass Musiker!

John Dear ist ein Motherfucker. Kein Traktor. Und in der Mehrzahl sind John Dear ein Duo aus Lausanne; sie spielen dreckigen Blues Rock, besingen das Leben von besagtem John und können Schlagzeug spielen ohne Schlagzeug. Echt jetzt.

Guillaume und Catia wissen selbst nicht so genau, wer eigentlich John Dear ist...ist auch egal, denn er tönt gut!

Bildlegende: Guillaume und Catia wissen selbst nicht so genau, wer eigentlich John Dear ist...ist auch egal, denn er tönt gut! SRF Virus

Who the fuck is John Dear?

Das wissen Guillaume Wuhrmann und Catia Bellini selbst nicht so genau. Um den ominösen John ranken sich einige Legenden. Vor allem ist er ein badass motherfucker. «Er trinkt viel Bier, mag Frauen und ist nicht sehr intelligent», lüftet Guillaume das Geheimnis.

Der Namensgeber war jedoch - naja, naheliegend - die Traktormarke John Deere. «Wir waren im Studio und ich fand dort ein John Deere-Käppli. Das trug ich die ganzen Studiosession lang und der Bandname war geboren»; natürlich in einer abgeänderten Form. Das war gleichzeitig die Geburt der Kunstfigur John.

«Wenn Roger Federer ein Turnier gewinnt, weine ich»

Das aktuelle John Dear-Album «Far Down the Ghost Road» besingt nicht bloss das exzessive Leben von John, sondern auch Guillaumes Tennis-Idol Roger Federer. Ein Song auf dem Album heisst nämlich «Federer». «Ich hab selbst Tennis gespielt und bin ein extrem grosser Fan. Wenn Roger ein Turnier gewinnt, kann ich stundenlang weinen! Er gibt mir so viele Emotionen. Das kann Stan Wawrinka nicht.» Und drum hat er einen Song über sein Idol geschrieben.

«Farmer's Rock'n'Roll»

Ein bizli Bauern sind die beiden. Wir machen «Farmer's Rock'n'Roll», beschreibt Catia lachend ihren Musikstil. Um uns eine Ahnung zu verschaffen, wie das tönt, haben sie für uns ein kleine Akustiksession gespielt. Und dank dem haben wir auch herausgefunden, dass man auf einer Gitarre auch Schlagzeug spielen kann! «Wir haben das noch nie gemacht - unsere Songs sind eigentlich für E-Gitarre komponiert. Wir haben am Sonntag mal kurz geprobt und sind selbst gespannt, wie es tönt!», macht uns Guillaume gluschtig. Aber hör selbst!