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Bandporträt Perfect Disaster Boy: Do it yourself, Baby!

Marco Aeschbacher macht Musik als «Perfect Disaster Boy». Sein Debütalbum «Return to Zero» klingt allerdings alles andere als desaströs - im Gegenteil! Es erwarten uns relaxte Slacker-Tunes à la Lou Barlow und Stephen Malkmus.

Marco Aeschbacher ist der «Perfect Disaster Boy, Link öffnet in einem neuen Fenster». Perfektes Desaster? Uff, das klingt ja wenig optimistisch! Und dann kommt noch der Titel seines im Mai erschienenen Debütalbums hinzu: «Return to Zero». Strotzt ebenfalls nicht so vor Zuversicht, ja?

Die Entwarnung kommt gleich von Aeschbacher selbst: «Mir mangelt es überhaupt nicht an Selbstvertrauen. Ich bin allerdings sehr selbstkritisch, ja», verrät er uns im Interview.

«Return to Zero bezieht sich übrigens auf die Tonbandgeräte von früher, auch das hat nichts mit mangelndem Selbstvertrauen zu tun», so Aeschbacher weiter.

«Return to Zero» ist eine Kollektion von 10 relaxt von der Leber gesungenen Lo-Fi-Tracks, die alles andere als desaströs klingen. Immer mal wieder erinnert die Musik von Aeschbacher an Songs von anderen Slacker-Helden wie Pavement-Sänger Stephen Malkmus oder Lou Barlow - Hauptsache «do it yourself» eben.

Den Pavement-Vergleich hört Aeschbacher nicht zum ersten Mal: «Das höre ich nicht zum ersten Mal. Mich stört der Vergleich auch überhaupt nicht, weil ich Pavement ziemlich cool finde.»

Aeschbacher veröffentlicht seine Musik auf dem Zürcher Label Ikarus Records, Link öffnet in einem neuen Fenster. Wie bei vielen anderen umtriebigen Künstler auf diesem Label hat auch der Perfect Disaster Boy noch andere musikalische Projekte am Start: Seit über 10 Jahren ist Marco Aeschbacher Teil der Post-Rock-Crew Duara, Link öffnet in einem neuen Fenster.