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Bandporträt Twoonacouch: Check-in beim Schweizer Emo-Nachwuchs

Wirblige Gitarren und emotionale Texte: die Luzerner (Post?-)Emo-Band Twoonacouch ist zu Gast für eine ungewohnt akustische Studio Session.

«I never wanted to bring you down / I never wanted to break your heart» schreit uns eine krächzende Stimme nach exakt 40 Sekunden ins Gesicht. Twoonaacouch, Link öffnet in einem neuen Fenster scheinen keine Zeit verschwenden zu wollen.

In weniger als einer Minute wird klar, welche Message die drei Luzerner mit ihrem Debütalbum «And I Left» vermitteln wollen: Herz – und noch viel mehr Schmerz.

Twoonacouch
Legende: Twoonacouch – und die Couch im Hintergrund. ZVG

«Post-Emo» nennen die drei Luzerner ihren Musikstil – aber auf das «Post» könnten sie gut und gerne verzichten. Musikalisch bewegen sich Twoonacouch nämlich Hand in Hand mit zeitgenössischen Emo-Rock-Bands, Link öffnet in einem neuen Fenster. Damit befinden sie sich auch in guter Gesellschaft mit ihren Luzerner Emo-Kumpanen Cold Reading.

Wer seine Gitarrenmusik gerne mit abwechslungsreichem Laut-und-Leise-Spiel hat, ist bei den neun Songs auf «And I Left» perfekt aufgehoben. Da spielt es auch keine Rolle, dass es musikalisch mal rumpelt, oder sich die Stimme von Frontmann Lars Imgrüth bisweilen überschlägt.

Gegründet haben Imgrüth und seine beiden Mitstreiter Lauro Meier und Nicolas Bortoluzzi ihr Projekt bereits 2013 – damals noch unter dem Namen Seasons. Seit 2017 sind die Luzerner als Twoonacouch unterwegs und taufen ihre Platte am Samstag, dem 27.01.18 im Treibhaus Luzern, Link öffnet in einem neuen Fenster.