Bonker Inferno – Accapella Rap Battle at its best

Was vor fünf Jahren in ausrangierten Luzerner Militärbunkern begann, findet nun in der vierten Ausgabe im Luzerner Industrieuntergrund statt. Verändert hat sich die Professionalität der Macher und somit die Qualität des Endprodukts. Gleich geblieben ist der hohe Unterhaltungswert.

«Wir haben fünf mit Asozialitäten- und Mutterficker-Lines gespickte Battles für euch.» Treffender hätte das diesjährige Bonker Inferno durch den Host nicht eröffnet werden können. Zehn Rapper aus der deutschsprachigen Schweiz verpassten sich im August eine unbezifferbare Anzahl lyrischer Ohrfeigen, legten dabei meist gekonnt Künstlerpausen aus ästhetischen Gründen ein und liessen sich von geladenen Gästen feiern. Dieses aufwändige Filmmaterial wurde zu einem Film zusammengeschustert, welcher nun am Samstag 29.10.16 im Kino Bourbaki in Luzern seine Premiere feiert.

Zwei Sieger

Beim Bonker Inferno gibt es unter dem Strich zwei Sieger. Es wird die beste Leistung in Bezug auf den individuellen Style und in Bezug auf den Text gekürt. Die beiden Sieger des Vorjahres dieser Kategorien waren wieder mit von der Partie. Im letzten Jahr sah dies folgendermassen aus:

Wer die Filmpremiere am Samstag 29.10.16 verpasst, hat das Glück jedes Detail des Highdefinition-Rap-Pornostreifens in den Weiten des Internets zu verfolgen. Mit ein bisschen Glück bist du aber exklusiv mit Haut und Haaren selber an den Kinosessel gefessel.

Accapella Rap Battle – Was?

Zwei Rapper treten mit vorbereiteten Texten lyrisch gegeneinander an. Weit im Voraus wurden diese Paarungen abgemacht, damit sich die Kontrahenten mit passenden Texten ausrüsten konnten. Es läuft kein Beat. Ein Rapper versucht mit seiner vortragsähnlichen theatralischen Darbietung das Gegenüber und das Publikum zu beeindrucken.

One Man One Mix

One Man One Mix

Das Wetter ist herbstlich, die Stimmung wird dumpf, fast schon hässig! Alles was du brauchst, um deine verbale Keule durch die imaginären Scheiben deiner schäbigen Nachbarschaft einzuschlagen, gibt's im Grime Mix von Mitch Cuts.