«Der Festivalsommer 2016 war wettertechnisch ein Trottel»

Die grossen Schweizer Openairs waren diesen Sommer mein Zuhause, ich habe aus der Sporttasche gelebt und so viele Eindrücke gesammelt, dass ich ganz z'underobsi bin. Aber im positiven Sinne. Es war ein einziges Abenteuer. Ich nehme dich mit zu meinen zehn Highlights vom Festivalsommer 2016.

Der Selfie-Stecken à la Virus

Bildlegende: Der «Selfie-Stäcke» à la SRF Virus. Mit einem Schittli und viel Gaffa kann man auch 360-Grad-Videos machen. Manuel Lopez

#1: Petrus war biz ein Trottel

Ähm. Momäntli. Ein Highlight war das Wetter wirklich nicht. Ich und mein rotes Regenmänteli wurden die dicksten Buddys. Entweder war das Motto dieses Sommers «Nach em Räge da schiffeds, nachem Schiffe da seichts...» oder es war tüppiger wie in der Masoalahalle. Lug selber.

#2: Dieses Video hat zig Reaktionen ausgelöst

Ich bin eine Schlumpfine. Nicht, weil ich immer blau bin, sondern so rein von der Grösse her. Und als kleine Person nerven gewisse Openair-Situationen einfach ordeli fest. Nach der Veröffentlichung des Videos bekam ich zig Nachrichten, was mich riesig fest gefreut hat. Mehr dazu hier und das Video da:

#3: Der absolute Stolz-Moment

Openair Frauenfeld. Grösstes Hip-Hop-Festival in ganz Europa. Und wer sagte auf der Bühne die Bands an? Kein geringerer als Pablo von der Virus Crew. Man ey, ich freute mich wie Bolle und war stolzer als ein Missenmami auf ihre frischgekrönte Schönste vom Lande. High fuggin Five, Pablito!

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#4: Was kann man alles headbangend machen?

Kopfschüttelnd küssen? Duschen? Bier trinken? Wir haben am Greenfield Festival den Test gemacht. Inklusive Video. Und warum man überhaupt headbangt, guckst du da.

#5: Interview mit Flea von den Red Hot Chili Peppers

Definitiv ein unvergesslicher Moment. Wir haben im Backstage vom Greenfield Festival auf Flea, den Bassisten der Red Hot Chili Peppers, gewartet. Um uns rum war ein cheiben Gewusel, ein Duzend Sicherheitsmenschen stürmte um mich. Ich möchte den Flea imfall nicht wegklauen, nur ein Interview mit ihm machen. Und dann kam er. Flea, im hypnotisierendsten Trainer ever. Das Video davon kannst du hier schauen.

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#6: Das Lieblingsbild

Lieblingsbild. Braucht nicht mehr Worte. Haha.

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#7: Die 360-Grad-Videos mit dem extrem modernen Selfiestick (NOT!)

Da meinst du, wir jassen beim SRF deine Billaggebühren nur so zum Fenster raus und gönnen uns einen vergoldeten Selfie-Stick? Denkste. Wir basteln ihn selber mit viel Gaffa und einem Schittli. Der ultimative «Selfie-Stäcke», ich sag's dir.

Warum wir den brauchen? Weil wir da vorne eine 360-Grad-Kamera drufschnallen und damit solche schampar tolle 360-Grad-Videos machen können wie dieses vom Greenfield Festival oder das vom Gurten hier.

#8: Sirup-Polizei auf'm Gurten

Am Gurtenfestival gibt es eine wichtige Frage: auf den Berner Hausberg raufkraxeln oder sich die Beine in den Bauch stehen für das Bähnli? Wir haben beide Lager begleitet, ich bin zum Rocky mutiert und habe die wohl zuckrigste Sirup-Polizei der Schweiz getroffen.

#9: Neue Liebe gefunden: die Bad Bonn Kilbi

Ja, es war mein erstes Mal. In Düdingen an der Bad Bonn Kilbi. Ich habe einerseits rausgefunden, warum man an ein Festival geht, an dem man keine Band kennt. Und andererseit bereitet mir ein Naturföteli selten Schnappatmung, aber sorry, dieser Regenbogen von der Kilbi war echt oberhübsch.

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#10: Love is in the air

Ein Festival ist einfach ein Ort der Liebe (okay, und auch biz des Bieres). Aber ich meine es Ernst. An jedem einzelnen Openair hörte ich mindestens einmal den Satz «Wir sind hier wie eine Familie», ich sah keine einzelne Schlägerei, es gab nie Lämpen. Wo gibts das noch? Ebe. Überall haben wir diese Liebe versucht einzufangen, hier viel Herzli vom OpenAir St.Gallen.

Ich habe diese Liebe in ein Fläschli gefüllt, den Deckel fest draufgeschraubt und überbrücke jetzt damit bis zum Festivalsommer 2017. Adios Bitchachos, toll wars.

Tschüüüüüss und en Schöne

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