Diese Festivals kannst du auch besuchen, wenn du pleite bist

Ab sofort wird nicht mehr gejammert, denn wir haben lässige Festivals rausgesucht, an denen auch du zu guter Musik abfeiern kannst. Ja, genau, du mit dem leeren Sparschwein und dem Minus auf dem Konto.

Openair am Greifensee

Bildlegende: Festivals zum Nulltarif: Hier kommst du auch ohne Geld zu Live-Musik Official

Jedes Jahr dasselbe: Deine Social-Media-Newsfeeds sind jedes Wochenende voll von Selfies mit Bands, Fotos von Bühnen und Videos, in denen irgendwer ein Bier auf Ex trinkt – während du und dein leeres Portemonnaie genervt daheim sitzen. Damit machen wir jetzt Schluss, denn auch ohne Geld sollst du guten Musikern beim Spielen zuhören und -sehen dürfen und wir liefern dir deshalb lässige Festivals, deren Eintritt keinen Rappen kostet.

30. Juni bis 2. Juli: Barbarie Festival in Biel

Du stehst auf Bands mit skurrilen Namen und Alternative? Dann ist das 30-jährige Bestehen des Barbarie Festival in Biel der Place to be für dich. Dort spielen nämlich Künstler die zum Beispiel The Fabulous Gipsy Dicks, Chicken Reloaded und Pull My Daisy heissen. Letztere waren übrigens die allererste Band, die vor drei Dekaden einen Fuss auf die Bühne des Barbarie setzten.

7. Juli: Open Air Chrutwäje in Aarau

Openair Chrutwäje

Bildlegende: Openair Chrutwäje weloveaarau

Einmal im Jahr verwandelt sich die Aarauer Pferderennbahn zum Openair-Gelände, auf dem nicht nur coole nationale Bands auftreten, sondern du dir an den Essensständen beispielsweise mit Crèpes den Bauch vollschlagen kannst. An der diesjährigen, bereits 34. Chrutwäje-Ausgabe erwaten dich unter anderem Pablo Nouvelle, GeilerAsDu und Death By Chocolate.

21. bis 29. Juli: Blue Balls Festival

Zwar würde es sich für Peter Doherty, John Newman oder Jake Bugg lohnen, dein Sparkonto zu plündern, aber das ultimative Blue-Balls-Feeling gibt's auch für Pleitegeier: Auf dem Gelände des neuntägigen Festivals spielen hörenswerte Künstler, deren Konzerte für jedermann zugänglich sind. Da hätten wir zum Beispiel The Skints, Dobré oder Catfish – also nichts wie hin!

25. Juli bis 12. August: Im Fluss in Basel

Wie's der Name schon sagt, findet das Im Fluss im, bzw. auf dem Wasser statt. Die Besucher sitzen zwar am Ufer, bespielt werden sie aber vom Rhein aus. Auf dem schwimmenden Floss gab's in vergangenen Jahren bereits Bands wie Patent Ochsner, Troubas Kater und Tocotronic zu sehen. Welche Künstler dieses Jahr das Basler Rhein-Ufer beschallen werden, wird am 22. Juni verkündet.

Winterthurer Musikfestwochen

Bildlegende: Winterthurer Musikfestwochen Official

9. bis 20. August: Winterthurer Musikfestwochen

Du denkst jetzt vielleicht: Hä, aso wie, gratis? Ja, an den Winterthurer Musikfestwochen gibt's auch Konzerte, für die du nichts zahlen musst. Vor allem wenn du auf coole Schweizer Acts stehst, solltest du nach Winti reisen und dir S.O.S, Crimer, Tigershead oder Jeans For Jesus reinziehen.

10. bis 12. August: Buskers in Bern

Zwar ist das Buskers kein konventionelles Festival mit Haupt- und Nebenbühne, dafür gibt's in der Berner Altstadt verteilt neue Musik zu entdecken. Die 150 auftretenden Strassenmusiker, englisch Busker, kommen aus der ganzen Welt und beschallen täglich ab 18 Uhr Bern zwischen dem Glockenturm und dem Bärengraben.

1. und 2. September: Openair am Greifensee

Am Freitag kostet der Eintritt ans Openair am Greifensee zwar 27.–, dafür ist das komplette Samstagsprogramm gratis. Vor der wunderschönen Kulisse des Greifensees auftreten werden an diesem Tag unter anderem The Souls, Tongue Tied Twin und De Luca & The Dubby Conquerors.

1. bis 3. September: Rock The Docks in Zug

Rock The Docks

Bildlegende: Rock The Docks Rabbit Riot

Auf wen wir uns am diesjährigen Rock The Docks freuen dürfen, wird erst noch bekannt gegeben, ABER: Das Festival am Zugersee feiert dieses Jahr sein 10-jähriges Jubiläum, dass uns die ein oder andere Musik-Perle erwartet, ist also schon so gut wie sicher. Und sowieso, ein Openair direkt am See, gibt's was Besseres?

22. und 23. September: NON-Openair in Meggen

Nur schonmal vorab: Das NON-Openair findet auf einem Weingut statt. Und so ziemlich alles trägt das Label DIY, denn: Die Bühne ist selbstgebaut, das Gemüse stammt aus eigenem Anbau und alle Mithelfer sind Freunde von Freunden. An den vergangenen Ausgaben durfte das NON Künstler wie Faber, Haubi Songs und Labrador City begrüssen. Wer das Line-up dieses Jahr schmückt, wird bald veröffentlicht.