Warum Festivals in der Vorstellung schöner sind

Openairs sind etwas vom Besten auf der ganzen Welt. Aber ganz ehrlich, gewisse Situationen sind in der Vorstellung affentittengeil und in der Realität scheissen sie einfach so richtig hart an. Muss man zugeben. Und genau diese Festival-Situationen haben wir gesammelt und in ein Video gepackt. Lug:

Mein erstes Mal war mit 17 Jahren. Die Festival-Entjungferung quasi. Und ich durfte auch nur ans Openair, weil meine grosse Schwester dabei war. Dieses Jahr werde ich dreissig (btw: fuuuck! Dreissig!) und ich war seit Beginn meiner Openair-Karriere jeden Sommer an mindestens einem Festival. Das gibt im Gesamten... ähm... viele! Viele Openairs.

Ich liebe Openairs. Von ganzem Herzen. Abgöttisch. Könnte ich ein Openair heiraten, ich würds eventuell tun. Aber es ist wie in jeder richtigen Romanze: Es gibt Situationen, da könnte ich mein Herzstück auf den Mond knallen. One way. Momente, in denen ich in meinem Kopf einfach nur den Mittelfinger zücke und denke: Run away, Bettina, run away, so lange du kannst.

Wärs in einem Film, würde die sexy Hauptdarstellerin mit einer hochgezogenen Augenbraue sagen: «Ich geh nur rasch Kippen holen.» Adios. Auf Nimmerwiedersehen.

Aber ich komme immer wieder. Jeden Frühling juckts mich bereits in den Fingern und im Herzen. Ich sehne mir den Festivalsommer herbei. Dann ist er da. Ich renne auf ihn zu. Mit leichter Schnappatmung. Ich renne schneller. Hach. Mein Festivalsommer. Schön. Bist. Du. Da. Ich umarme ihn innig. Und merke...

... buah, du stinkst, ey!

Meine Hass-Liebe gibts im Video. Fühlst du mich?