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Generation Gap «Ich möchte zuhause sterben»

Jeder von uns muss mal gehen. Doch wie stellt man sich den eigenen Tod vor und wie einfach ist es, darüber zu sprechen? Bei «Generation Gap» wagen Thomi (25) und Gerda (81) den Versuch und finden einige Unterschiede zwischen ihren Generationen.

Zugegeben, als junge Person kommt man normalerweise nicht so oft mit dem Tod in Kontakt. Doch über die Jahre und je älter man wird, schleicht sich der Sensenmann immer mehr in unser Leben und schlussendlich muss jeder von uns mal gehen.

Und weil das Sterben zum Leben gehört, schwingt immer eine gewisse Angst oder besser gesagt, viel Respekt mit, wenn man über den Tod spricht – sofern man überhaupt darüber sprechen will. «Unsere Generation wird jetzt nicht alle Tage damit konfrontiert, aber wir sprechen schon über den Tod», stellt der 25-jährige Thomi fest. Für die Seniorin Gerda sieht das anders aus: «Je älter man wird, desto unangenehmer wird es, das Tabuthema anzusprechen.»

Generation Gap

Generation Gap

Bei «Generation Gap» treffen zwei verschiedene Generationen aufeinander und besprechen ihre Werte und Einstellungen zu verschiedensten Lebensthemen. So wird die Lücke zwischen «Alt und Jung» verringert und wirklich herausgefunden, ob «früher alles besser war» und was wirklich im Leben zählt.

Auch wie wir uns heute von unseren Verstorbenen verabschieden unterscheidet sich zu früher. Gerda erinnert sich: «Man wurde Zuhause aufgebahrt und die Hinterbliebenen konnten den Toten ins Gesicht schauen.» Für Thomi unvorstellbar: «Ich habe noch nie einen Toten gesehen und ich wüsste auch nicht, ob unsere Generation das überhaupt wollen würde.» Die Jungen würden sich meist erst bei einer Beerdigung verabschieden, fügt er an.

Natürlich stellt man sich, wenn es um das eigene Ableben geht, auch die Frage: Wie wollen wir gehen? Wie sich der Student und die Seniorin das vorstellen, siehst du in der neusten Folge «Generation Gap».

Gerda

Gerda

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Gerda, 81 Jahre alt, interessiert sich sehr für Astrologie und war früher oft am Politikstammtisch anzutreffen. Doch heutzutage hat sie sich von News und Politik abgewendet. Zu sehr nervt sie sich darüber.

Thomi

Thomi

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Der 25-jährige Thomi philosophiert gerne über die wichtigsten Fragen im Leben. Nach seiner Lehre als Maurer hat der Winterthurer ein Kommunikationsstudium begonnen.