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Kompass Austauschsemester: Die Zeit deines Lebens Part 1

Warum vom ersten bis zum letzten Semester daheim studieren, wenn du auch nach Tokio, Mexico-City oder New Orleans kannst? Wir haben mit Schweizer Studis über Abenteuer, Action und natürlich auch das Studieren im Ausland gesprochen.

Studieren
Legende: Im Ausland muss auch gebüffelt werden Jazmin Quaynor

Ajla studiert Banking & Finance in Mexico City

Wohnen? Am besten in einer WG mit Einheimischen: «Wir haben zusammen gekocht und gegessen. Freitags haben wir das Wohnzimmer leergeräumt und Salsa getanzt. Wir haben gemeinsame Reisen gemacht. Es war eine super Zeit.»

Das EDA warnt vor Schiessereien und Entführungen, aber Ajla hatte nie Angst: «Ich habe nie was mitbekommen. Ich war drei Monate dort, war viel in der Nacht unterwegs, ich habe auch schlechtere Quartiere gesehen und hatte nie Angst. In dieser Zeit habe ich auch nie von Schiessereien gehört.»
Und auf dem Kopf kannst du alles tragen, ausser einen Sombrero: «Hahaha! Die habe ich nur in Touristenläden gesehen.»

Jan Meier studiert Informatik in Tokio

Die Leute laufen in Tokio so freaky herum, wie man meint: «In der U-Bahn sind die Leute strikt und stur angezogen mit Anzug und Aktentasche. Auch an der Uni sind die Leute eher dezent angezogen.»

Tokio ist für Jan ein Traum, weil die Leute so technikbegeistert sind: «Sobald es was Neues gibt, muss man es unbedingt ausprobieren. Das finde ich super, diese Technikaffinität. Aber es gibt auch noch viel Tradition, die den Alltag prägt. Am Kirschblütenfest trifft man sich zum Beispiel mit Freunden, trinkt Bier und nimmt einen Snack unter einem Baum.»

An der Uni wird mehr geforscht und getüftelt, als gelesen und geschrieben wird: «In Japan sind die Leute auf Technik aus, sie wollen was Neues erfinden. Sie sind am forschen und nebenher besuchen sie eine Vorlesung.»

Tamara Maurer studiert Jus in New Orleans

Tamara ist nach New Orleans, weil sie in der Nähe Familie hat: «Die Familie meines Grossvaters lebt eine Stunde von New Orleans entfernt. Er ist auch hier aufgewachsen.»

Sie war schon oft in New Orleans, hat damals aber nur Tourizeugs gesehen: «Es gibt das berühmte French Quarter, die Altstadt. Ich habe damals immer nur das gesehen. Alles links und rechts, das Gefühl für die Stadt habe ich nicht bekommen.»

Durch den Austausch ist Tamara der Stadt und den Leuten nah gekommen: «Ich habe Leute kennengelernt, die in New Orleans aufgewachsen sind. Das ist speziell, denn die Amis ziehen eigentlich viel um. In New Orleans ist das anders. Die Leute werden hier geboren und sterben auch hier. Das kann ich verstehen, denn es ist wirklich eine sensationelle Stadt!»

Du bist selber auch im Austausch? Erzähl deine Geschichte, die Kommentarspalte gehört dir!