Frühlingsgefühle und Subkulturen

Die Subkulturen des Berliner Nachtlebens wirken für viele Aussenstehende oft anstrengend und gezwungen. Doch hin und wieder bringen sie wahrlich grossartige Sounds und Künstler hervor.

Ruede Hagelstein

Bildlegende: Ruede Hagelstein OFFICIAL

Berliner Subkultur

Genau in diesem Umfeld bewegt sich Ruede Hagelstein. In den letzten zehn Jahren experimentierte Hagelstein mit verschiedenen Sounds und baute sich eine solide und treue Fanbase auf. 2010 gelang ihm mit «Emergency» auf Souvenir, dem Label von Tiefschwarz, ein veritabler Clubhit.

Auf Souvenir und Watergate folgten diverse Veröffentlichungen. Manchmal sehr experimentell, oft aber tanzbar. Genau diese Clubtauglichkeit präsentierte Ruede Hagelstein mit seinem fulminanten Remix für Alice Rose auf dem holländischen Label Manual. Der Track erinnerte sehr stark an den 1992 Trance-Klassiker «Sugar Daddy» von Secret Knowledge.

Diese Woche bescherte uns der talentierte Berliner gleich zwei neue Werke. Einen grossartigen Remix für Darlyn Vlys und seinen lang erwarteten Remix für Marc Romboy, welchen man getrost schon jetzt als einen DER Clubtracks des Frühlings bezeichnen darf. Mental X stellt dir die beiden Tracks und den Künstler im Feature vor.

Und sonst noch?

Oniris aus Südfrankreich war bis 2013 ein eher unbeschriebenes Blatt. In seinem Home-Studio tüftelte er an drei Tracks und schickte sie den Techno-Legenden Laurent Garnier und John Digweed. Auf Bedrock bekam Oniris eine prominente Plattform. Dann ging alles sehr schnell. Der Franzose veröffentlichte weitere Tracks und Remixes auf renommierten Labels. «Meharee» heisst sein neustes Werk auf Systematic. Ein unglaublich harmonischer und verspielter Tune.

Weiter präsentiert dir Mental X brandneue und exklusive Tunes von Draso, Betoko, Derek Howell, Paride Saraceni und noch vieles, vieles mehr!

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