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Mental X Stockholm Dansa

Techno, der warm und sanft klingt. Ist das nicht ein Widerspruch? Überhaupt nicht! Produzenten wie Karim Sahraoui, Joel Mull oder Cari Lekebusch zeigen wie es geht.

Cari Lekebusch
Legende: Cari Lekebusch OFFICIAL

Techno muss hart, dunkel und kompromisslos sein? Das war mal! Was Puristen am meisten befürchteten ist längst geschehen. Techno klingt heute warm, ist um einiges langsamer geworden und bedient sich hemmungslos bei den Soundstrukturen anderer Genres wie House und Trance. Und wieder waren es die Schweden, welche hier eine Vorreiterrolle spielten.

Backflash

Schon 1993 veröffentlichte ein junger schwedischer Produzent auf dem Kultlabel Harthouse, Link öffnet in einem neuen Fenster eine Reihe von EPs, welche international Beachtung fanden. Braincell war das erste Projekt von Cari Lekebusch, Link öffnet in einem neuen Fenster, welcher heute neben Adam Beyer, Link öffnet in einem neuen Fenster und Eric Prydz, Link öffnet in einem neuen Fenster als Aushängeschild des skandinavischen Techno gilt. Lekebusch gründete 1994 sein eigenes Label Hybrid, Link öffnet in einem neuen Fenster und zwei Jahre später, zusammen mit seinem langjährigen Weggefährten Adam Beyer, das Label Drumcode Records, Link öffnet in einem neuen Fenster. Der undergroundige und straighte Techno-Sound war eine willkommene Alternative zur Rave und Hardtrance-Welle, welche damals Europa überflutete.

Der Spätzünder

Joel Mull, Link öffnet in einem neuen Fenster zählt heute ebenfalls zu den Top-Acts der schwedischen Techno-Szene. Doch es war ein langer Weg. Mull ist, wie seine Landsmänner Beyer und Lekebusch, schon seit den frühen 90ern als DJ unterwegs. Im Gegensatz zu den beiden Kollegen, ging es bei ihm ein wenig länger. 2007 veröffentlichte Joel Mull den Track «Begun The End Has». Der extrem dunkle und groovige Track schaffte es in die Playliste von Sasha, Link öffnet in einem neuen Fenster. Von diesem Zeitpunkt an wurde Mull auch international bekannt.

Auf Sasha's Label Last Night On Earth, Link öffnet in einem neuen Fenster, veröffentlichte er in den letzten vier Jahren mehrere EPs und festigte seinen Status als «Artist To Watch». Die Zusammenarbeit mit Sasha erreichte 2015 ihren bisherigen Höhepunkt. Der Track «Pale Reich» hielt sich wochenlang an der Spitze der DJ- und Clubcharts. Doch anders als bei seinen vorherigen Tracks setzte Joel Mull nun nicht mehr auf düstere Sounds. Mit «Pale Reich» begann eine neue Ära. Warme und verspielte Elemente dominieren heute seine Werke.

Diese Woche releaste Joel Mull nun sein neustes Werk. Eine EP, welche dich garantiert sprachlos machen wird und dich auf der Tanzfläche umhaut. Mental X stellt dir das Teil am Samstag vor.

Und sonst noch?

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