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Film-Review Das Dino-Spektakel geht weiter – und wie!

Dinosaurier in Freiheit, spektakuläre Actionszenen und genmanipulierte neue Spezien: «Jurassic World: The Fallen Kingdom» steht seinen erfolgreichen Vorgängern in nichts nach und wird das Herz von Fans der Jurassic-Reihe höher schlagen lassen. Mach dich bereit für den Mega-Blockbuster des Sommers.

Die Story

Drei Jahre ist es her, seitdem der genmanipulierte Dinosaurier Indominus Rex durch eine List aus der Gefangenschaft des Luxus-Erlebnisparks «Jurassic World» entkam und damit auch die dort gehaltenen Dinosaurier aus ihren Gehegen befreite. Seither leben die prähistorischen Tiere frei auf der Insel Isla Nublar.

Die ehemalige Managerin von «Jurassic World» Claire Dearing, die inzwischen eine Organisation gegründet hat, die sich für das Überleben der Tiere stark macht, reist mit dem ehemaligen Dinosauriertrainer (und Ex-Lover) Owen auf die Insel und möchte die Dinosaurier retten.

Jedoch sind Claire, Owen und ihr Team nicht die einzigen, welche die Dinosaurier von der Insel holen wollen. Gleich mehrere Geschäftsmänner planen die Tiere für viel Geld zu verkaufen, um sie beispielsweise als brutale Kriegswaffen einsetzen zu können.

Jurassic
Legende: «Sie waren vor uns da und werden es womöglich auch nach uns sein» Dr. Ian Malcolm warnt vor den Dinosauriern – er weiss, wovon er spricht. Universal

Das hat funktioniert

Der spanische Regisseur Juan Antonio Bayona zeichnet mit beeindruckenden Settings eine noch düsterere Welt als in den Vorgängerfilmen. «The Fallen Kingdom» ist gefüllt mit atemberaubenden Bildern und Szenen, die an Action nicht zu übertreffen sind (Der Untergang der Insel ist ein absolutes Highlight!).

Doch nicht nur visuell, sondern auch inhaltlich erleben wir im fünften Teil der Erfolgsreihe erfreuliche Neuerungen. Nicht nur die Special-Effects sind (noch) moderner geworden, sondern endlich auch die Geschlechterrollenverteilung. In «Magic Kingdom» stehen den Alpha-Macho-Männern, die zum Inventar des Jurassic-Universums gehören wie die Dinosaurier, einige starke Frauenfiguren gegenüber und wir bekommen zur Abwechslung mal auch ein paar vor Panik kreischende Männergesichter zu sehen.

Das hat nicht funktioniert

Die Story beinhaltet einige unnötige Nebenhandlungen. Diese auszulassen hätte dem Film gut getan: Er ist nämlich etwas zu lang.

Jurassic
Legende: Die gefährlichste Kreatur, die jemals gelebt hat Natürlich gibt es auch im fünften Teil der Filmreihe einen neuen, genmanipulierten Dinosaurier. Universal

Fazit

Dinosaurier in Freiheit, altbekannte Gesichter, gelungene Bezüge zu älteren Teilen der Filmreihe und neue, gefährliche Spezien – Jurassic-Park-Fans werden auch vom 5. Teil der Reihe nicht enttäuscht werden.

«Jurassic World: The Fallen Kingdom» ist ein spektakuläres Kino-Erlebnis, das bezüglich Inszenierung einiges auf ein neues Level hievt. Und auch die Geschichte gibt etwas her: Der packende und durchaus kluge Plot wirft interessante ethische Fragen auf (Dinos retten und dafür das Überleben der Menschheit riskieren? Warum durch Technik Kreaturen erschaffen, über die man dann keine Kontrolle hat?) und lässt gekonnt Spannung für den letzten Teil der «Jurassic World»-Trilogie offen.

Dieser Film ist für

Treue Jurassic-Park-Anhänger aber auch alle, die Lust auf einen mitreissenden Sommer-Blockbuster haben.

Rating

4 von 5 Punkten.

Die Fakten

Die Fakten

Cast: Chris Pratt, Brice Dallas Howard, Jeff Goldblum, Justice Smith
Regisseur: Juan Antonio Bayona
Kinostart: 06.05.2018

1 Kommentar

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  • Kommentar von Roger Schmid (BenSisko)
    Zitat SRF:"Er ist nämlich etwas zu lang."... Also bitte liebe SRF & Ann Mayer, jeder Kinoliebhaber weiss doch: Ein Film unter 2 Std in ein Krüppel...will doch nicht nach 70-100 Minuten für mein Geld wieder @home geschickt werden...tzzz.
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