3 Songs, die du dir noch vor den Regentagen anhören musst

Heute lege ich dir drei Songs ans Herz, die es mir diese Woche ganz besonders angetan haben: Die Comeback-Single von Joanna Newsom, einen verrauchten Soulpop-Hit von Nathaniel Rateliff und eine relaxte Solonummer von Maxïmo Park-Sänger Paul Smith.

Joanna Newsom

Bildlegende: Gute Musik, Prinzessinenhaar und Porzellanhaut. Was will man mehr? Drag City/Annabel Mehran

Joanna Newsom ist der Koala unter den Singer-Songwritern: alle finden sie süss und sie lässt sich gerne viel Zeit.

So schreibt sie gerne mal Songs, die länger als 6 Minuten sind und für ihr neues Album «Divers», das am 23. Oktober erscheint, hat sie sich über 5 Jahre Zeit gelassen.

«Sapokanikan», der erste Vorgeschmack auf das Album, ist ein Stück Zauberhaftigkeit: Hörner, Klavier, Flöte und – phu – Joanna’s unverwechselbare Stimme.

Ein so genialer Song, dass ich ihn in meiner Sendung gleich mehrmals spielen musste. Früher hat Nathaniel Rateliff sehr reduzierte Singer-Songwriter-Musik gemacht - mit seinem neuen Material beweist er knallhart, dass er auch rohen Soulpop kann.

Bevor das gleichnamige Album am 21. August erscheint, kannst du dir hier bereits ein paar Songs davon geben. Glaub mir, es lohnt sich. Passend für jede verrauchte Kneipe!

Auch Paul Smith meldet sich zurück! Auch wenn er eigentlich nie wirklich weg war - und in den letzten 5 Jahren mehrere Tonträger herausgebracht hat (u.a. zwei Alben mit seiner Hauptband Maxïmo Park), ist es dennoch höchste Zeit für ein neues Soloalbum.

Mit Maxïmo Park packt er gerne die grossen Post-Punk- und Indie-Rock-Nummern aus. Auf seinen Soloalben mag er es ein paar Stufen unaufgeregter. Er reduziert das Personal auf das Nötigste, Bassist und Schlagzeuger müssen reichen. Und das klingt toll - so wie in der neuen Single «Break Me Down».

Ich freue mich auf den 21. August. Dann ist nicht nur Freitag, dann erscheint auch sein neues Album «Contradictions».