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Songs & Alben Alben 2015: Das sind die absoluten Must-Hears

2015 ist noch nicht einmal da und trotzdem ist der Release-Kalender bereits proppenvoll. Wir haben uns durch haufenweise Vorabsingles durchgehört - und stellen unsere 15 absoluten Must-Hears aus dem ersten Viertel des Jahres vor.

Panda Bear, Lupe Fiasco & Chromatics
Legende: Panda Bear, Lupe Fiasco & Chromatics SRF

1. Schwesta Ewa «Kurwa»

Darum freuen wir uns: Frauen im Rap sind rar genug. Wenn's dann erst noch eine aus dem Azzlack-Haftbefehl-Umfeld ist, kann es ja fast nur fresh werden. PS: Schwesta Ewa, Link öffnet in einem neuen Fenster ist ehemalige Prostituierte mit einem überwundenen Crack-Problem. Wir behaupten: Damit legt sie die grösseren Balls an den Tag als die meisten ihrer männlichen Mitspieler. Release: 9. Januar

2. Prinz Porno «pp = mc²»

Darum freuen wir uns: Nach der generationsumschreibenden Poesie der letzten Alben erhoffen wir uns vom Berliner Ur-Rüpel eine Rückkehr zu etwas unter-gürtellinigeren Gefilden. Gutes Anzeichen dafür: Endlich nennt sich Friedrich Kautz wieder Prinz Porno - und nicht mehr Prinz Pi wie auf seinen letzten Releases. Nomen est omen! Release: 9. Januar

3. Panda Bear «Panda Bear Meets the Grim Reaper»

Darum freuen wir uns: Kleiner Reminder, so sahen die letzten 10 Jahre von Panda Bear alias Noah Lennox aus: 1. Mit «Person Pitch», Link öffnet in einem neuen Fenster einen modernen Klassiker veröffentlicht. 2. Als ein Drittel respektive Viertel des Weirdo-Kollektivs Animal Collective mehrere Meisterwerke, Link öffnet in einem neuen Fenster veröffentlicht. 3. Auf der letzten Daft Punk, Link öffnet in einem neuen Fenster-LP Gastsänger beim besten Song des Albums, Link öffnet in einem neuen Fenster gewesen. Ziemlich eindrücklich, nicht? Release: 13. Januar

4. Belle & Sebastian «Girls in Peacetime Want to Dance»

Darum freuen wir uns: Mit ihrem neunten Studioalbum haben die schottischen Twee-Popper etwas gut zu machen. Ihr letztes Album «Write About Love», Link öffnet in einem neuen Fenster (auch schon 4 Jahre her!) war ja bekanntlich nicht so der Bringer. Darum haben sie sich für ihr neues Album jetzt auch einen brandneuen Produzenten ins Boot geholt - und verarbeiten darauf anscheinend ihre Disco-Einflüsse, Link öffnet in einem neuen Fenster? Really? Na dann: Party Hard! Release: 16. Januar

5. Peter Kernel «Thrill Addict»

Darum freuen wir uns: Der 8x15.-Auftritt der eidgenössisch geprüften Krachmacherin™ Camilla Sparksss, Link öffnet in einem neuen Fenster ist uns ja noch immer in bester Erinnerung, Link öffnet in einem neuen Fenster. Umso mehr freut es uns also, dass sie nun mit ihrer Sonic Youth-verliebten Hauptband ein neues Studioalbum rausbringt. Das Oropax halten wir zur Sicherheit trotzdem bereit. Release: 19. Januar

6. Joey Bada$$ «B4.DA.$$»

Darum freuen wir uns: Die Zeit des Hypes ist vorbei! Mittlerweile ist der New Yorker Rapper 19 Jährchen jung - und hat seine Mixtape-Hörner restlos abgestossen, Link öffnet in einem neuen Fenster. «b4.DA.$$» kündigt thematisch viel Realness an. Wir hoffen, dass der Hype nicht umsonst war, denn spitten kann der Junge definitiv. Bleibt nur noch zu hören, ob er auch Songs schreiben kann. Wir vermuten jedoch: Ja, kann er! Release: 20. Januar

7. Natalie Prass «Natalie Prass»

Darum freuen wir uns: Vor ein paar Wochen haben wir verkündet: «Natalie Prass macht Country wieder cool!» Jetzt muss die Dame aus Nashville mit ihrem Debütalbum beweisen, ob wir mit unserer Prophezeiung recht haben. Die Vorabsingle «Bird of Prey» bewegt sich auf der Coolness-Skala jedenfalls schon ziemlich weit oben. Release: 23. Januar

8. Lupe Fiasco «Tetsuo & Youth»

Darum freuen wir uns: Sozialkritik werde auf dem kommenden Album wohl fehlen, kündigte Lupe Fiasco, Link öffnet in einem neuen Fenster vor kurzem an. Diesbezüglich hat er in der Vergangenheit aber auch schon gelogen. Und das erhoffen wir uns auch! Steh zu deinen Stärken, Dude. Denn wenn wir Gangsta-Rap hören wollen, denken wir eigentlich nie an Lupe Fiasco. Release: 23. Januar

9. Jessica Pratt «On Your Own Love Again»

Darum freuen wir uns: Welcome to Yesterday! Ja, diese Musik wurde tatsächlich im Jahr 2015 aufgenommen. Dabei könnten die Songs von Jessica Pratt, Link öffnet in einem neuen Fenster auch gut und gerne von ca. 1967 sein. Etwas für die ruhigen Stunden vor dem warmen Kamin. Release: 30. Januar

10. Father John Misty «I Love You, Honeybear»

Darum freuen wir uns: Josh Tillman war mal Drummer der Fleet Foxes und hat nebenbei haufenweise ruhige, brave - und irgendwie auch langweilige - Soloalben veröffentlicht, Link öffnet in einem neuen Fenster. Mit dem AB-SO-LU-TEN. ÜBER-SONG. «Hollywood Forever Cemetry Sings», Link öffnet in einem neuen Fenster kam vor drei Jahren die plötzliche Neuerfindung als Weirdo-Rockstar. «Fear Fun», das erste Album, welches Tillmann unter dem Namen Father John Misty veröffentlichte, war ein wunderbar schrulliges und irgendwie grossartiges Indie-Werk - sein zweites Album könnte sogar noch besser werden. Release: 6. Februar

11. Chromatics «Dear Tommy»

Darum freuen wir uns: Chromatics-Mastermind Johnny Jewel tanzt auf vielen verschiedenen Hochzeiten gleichzeitig: Glass Candy, Link öffnet in einem neuen Fenster, Desire, Link öffnet in einem neuen Fenster, Symmetry, Link öffnet in einem neuen Fenster: Är het eifach alles erläbt! Am meisten Erfolg hat er aber noch immer mit seiner Hauptband Chromatics, Link öffnet in einem neuen Fenster. Der Nachfolger zum Überalbum «Kill For Love» soll laut Aussage von Jewel «pünktlich zum Valentinstag in den Läden stehen». Endlich mal keine Blumen verschenken! Release: 14. Februar

12. José González «Vestiges & Claws»

Darum freuen wir uns: Wolfgang Amadeus Mozart hat mal gesagt (Achtung: Pretentious-Alarm!) «Die Stille zwischen den Noten ist genauso wichtig wie die Noten selbst.» Auf kaum einen anderen kontemporären Künstler trifft dieses Zitat so gut zu, wie auf den schwedischen Singer-Songwriter mit dem ziemlich unschwedischen Namen, Link öffnet in einem neuen Fenster. Nehmen wir nur mal «Every Age», die grossartige Single seines neuen Albums (übrigens das erste seit sieben!! Jahren!)l: Da sind die Pausen zwischen seinen Wörtern tatsächlich fast genauso wichtig wie die Vocals selbst. Darum also jetzt: «Ruhe Bitte!» Release: 16. Februar

13. BadBadNotGood & Ghostface Killah «Sour Soul»

Darum freuen wir uns: Das kanadische Trio BadBadNotGood, Link öffnet in einem neuen Fenster wird in einschlägigen Musikblogs gerne als «Jazz-Combo» umschrieben - dabei haben sie sich in den letzten Jahren vor allem als äusserst angesagte Hip Hop-Produzenten einen Namen gemacht. Frank Ocean haben sie schon als Liveband begleitet, Link öffnet in einem neuen Fenster, für Tyler, the Creator haben sie Tracks produziert, Link öffnet in einem neuen Fenster und bei ihrem neuen Album rappt jetzt sogar Wu-Tang-Clan-Member Ghostface Killah, Link öffnet in einem neuen Fenster a.k.a. Tony Starks bei jedem(!) Track mit. Das wird guet! Release: 23. Februar

14. Modest Mouse «Strangers to Ourselves»

Darum freuen wir uns: Wann genau ist eigentlich das letzte Modest Mouse-Album erschienen? 2007?! WHAT? Höchste Zeit also, dass die Indie Rock-Helden endlich ein neues Album rausbringen. Wir wünschen uns: Ein neues «Float On», Link öffnet in einem neuen Fenster - oder wenigstens ein neues «Dashboard», Link öffnet in einem neuen Fenster. Release: 27. Februar

15. Eldorado FM «Luke mir si di Vater»

Darum freuen wir uns: 5 kostenlose Mixtapes, 5 Jahre lang das Bierhübeli ausverkauft - die beste Rap-Crew der Schweiz veröffentlicht endlich ihr erstes «richtiges» Album. Tommy Vercetti, Link öffnet in einem neuen Fenster, Dezmond Dez, Link öffnet in einem neuen Fenster, Manillio, Link öffnet in einem neuen Fenster und CBN, Link öffnet in einem neuen Fenster sind Markennamen im Schweizer Rapgame an denen kein Afficionado vorbeikommt - und mit einem Albumtitel wie «Luke mir si di Vater» kann's ja nur dope kommen! Release: 6. März

Was sind deine heisserwartetsten Alben des Frühjahrs? Sag sie uns - via Kommentar oder Mail ins Studio!

5 Kommentare

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