Die fünf bösesten Metal-Veröffentlichungen des Monats

Es heisst immer: «Don't judge a book by its cover!». Für einmal haben wir jetzt genau das gemacht: Wir haben den Metal- und Hard Rock-Releasekalender vom Januar durchgeblättert - und uns 5 Bands herausgepickt, die uns vom Namen her am meisten angesprochen haben.

Marduk

Bildlegende: Marduk Schminken die sich ächtsch sälber? Facebook/Mardukofficial

Darum haben wir diese Band gewählt: Eigentlich sind wir hier ja ziemlich wunderfitzig. Darum haben wir uns selbstverständlich auch bei den Death Metal-Gourmets Ingested gefragt, ob sie ihrem Bandnamen treu bleiben und möglichst viele verschiedene Sachen essen («Ingested» lässt sich grob als «Nahrung einnehmen» übersetzen). Nachdem wir uns ein paar Videos der Band angeschaut haben und auf ihrem Facebook-Profil rumgesurft sind, ist uns der Appetit allerdings vergangen.

Darum haben wir diese Band gewählt: Serious Black aus München: Power Metal-Band - oder etwa doch harmlose Harry Potter-Fans? Das wollen wir auf jeden Fall genauer wissen. Die sechsköpfige Supergroup (u.a. sind Ex-Mitglieder von Metal-Koryphäen wie Blind Guardian oder Helloween dabei) hat sich erst letztes Jahr zusammengefunden und veröffentlicht jetzt ihr erstes Album.

Darum haben wir diese Band gewählt: Der Name der Schwedischen Black Metal-Böhösen Marduk leitet sich von einer Babylonischen Gottheit ab. Dazu kommt das schwer zu entziffernde Bandlogo und die «amüsanten» Bandfotos (siehe Bild oben). Babylonische Gottheiten? Unleserliche Bandlogos? Ganz viel Schminke im Gesicht? Das klingt alles so verdammt (hihi) Metal, da können wir nicht nein sagen.

Darum haben wir diese Band gewählt: Die Band heisst Satan's Host. Ich wiederhole: SATAN'S HOST! Der Gitarrist der Band heisst Satan Patrick Evil. SATAN PATRICK EVIL! Enough said.

Darum haben wir diese Band gewählt: Selbstverständlich sind uns die Grindcore-Pioniere Napalm Death aus Birmingham schon lange ein Begriff. Wenn dieser Name in einer Releaseliste auftaucht, greifen wir dementsprechend sofort zu. Denn Napalm Death machen ohne Zweifel auch ziemlich brutale Musik - dabei wissen wir: Mark Greenway, der Sänger der Band, der von Fans und Freunden liebevoll Barney genannt wird, ist das perfekte Beispiel für das «Harte Schale/Weicher Kern»-Metalklischée. Greenway ist seit seinem vierzehnten Lebensjahr Vegetarier, überzeugter PETA-Supporter und auch sonst ein ganz Lieber...

«Brätsch!» - jeden Montag um 17 Uhr richtig harte Musik - und hier zum Nachhören.