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Songs & Alben The Prodigy kopieren sich selbst. Schon wieder!

Noch vier Mal schlafen, dann ist «The Day Is My Enemy» im Handel. Sechs Jahre nach dem letzten Studioalbum Invaders Must Die wollen es die englische Breakbeat- und Elektropioniere noch einmal wissen. Vier Songs sind bereits online zu hören – und die sind eher mässig.

The Prodigy hauen wieder auf die zwölf
Legende: The Prodigy hauen wieder auf die zwölf nme.com

Sind wir ehrlich: Eine Band, welche der Musikgeschichte Songs wie Smack My Bitch Up, Link öffnet in einem neuen Fenster oder Firestarter, Link öffnet in einem neuen Fenster geschenkt hat, die kann im direkten Vergleich nur verlieren. Und das tun die neuen vier Songs auch. Da muss der Rest der Platte aber noch einiges bieten, um mich doch noch zu überzeugen.

Nasty

Die erste Single. Sie sollte frech, böse und schmutzig wirken. Mir entlockt sie leider nur dezent versteckte Tanz-Moves. Wenn überhaupt.

Wild Frontier

Der beste der bisher veröffentlichten Songs. Hier geben The Prodigy so richtig Gas, ohne Schnickschnack voll auf die Zwölf. Das ist nichts Neues, aber immerhin richtig gut gemacht.

The Day Is My Enemy

Der Titeltrack punktet mit toller Beatattacke, bleibt aber nicht wirklich hängen.
Wie bei allen Songs wurde vor allem auf Lautstärke und Breitseite geachtet. Und wo ist das intelligent verwendete Sampling von früher hin?

Wall Of Death

Hier wurde vor allem an Live-Wirkung gedacht. Stampfendes und leider etwas stumpfes Vorwärts-Gepumpe ohne jegliche Finesse. An Konzerten wird der Song killen - aber auf Platte können das The Prodigy sehr viel besser!

3 Kommentare

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