Zum Inhalt springen

Studio Session Darum redet Asbjørn auf seinem 2. Album über seine Homosexualität

Was passiert, wenn man einen Künstler, der sich selbst als «Danish pop-kid with a relentless urge to dance» beschreibt, an ein Piano setzt? Pop-Kid Asbjørn zeigt sich in der Livesession im SRF Virus-Studio von seiner intimsten Seite.

Vor kurzem ist «Pseudo Visions», das zweite Album von Asbjørn, Link öffnet in einem neuen Fenster aus Dänemark erschienen. Im Gegensatz zu seinem ersten Album «Sunken Ships» redet das dänische Pop-Kid (er bezeichnet sich selbst so), auf diesem Album offen über seine Homosexualität. Was der Auslöser zu diesem Sinneswandel war, hat er uns im Interview verraten:

Asbjørn: «Als ich meine erste Platte veröffentlicht habe, habe ich mich bewusst dafür entschieden, meine Homosexualität nicht zum Thema zu machen. Ich wollte möglichst allgemeine Geschichten erzählen, mit denen sich so viele Leute wie nur möglich identifizieren können.

Mit der Zeit kamen dann allerdings immer wie mehr Reaktionen und Briefe von meinen schwulen Fans auf der ganzen Welt. Einige davon waren ziemlich erschütternd: Ich erhielt Briefe aus Ecken unserer Welt, in denen Homosexualität verboten ist. Dort also, wo man um sein Leben fürchten muss, wenn man schwul ist. Da habe ich gemerkt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt ist, auch mein tiefstes Inneres preiszugeben.

Als ich Songs wie «The Love You Have in You» geschrieben habe, hatte ich zuerst Angst, dass sich dadurch nur homosexuelle Leute angesprochen fühlen werden. Dann hat sich jedoch ziemlich schnell herausgestellt, dass der Song eine total universelle Message in sich trägt.»

Und so klingt der Song:

1 Kommentar

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.