Zum Inhalt springen
Inhalt

True Talk «Jäger sind keine Tiermörder»

Schon als 10-Jährige ging Gina mit auf die Pirsch und jagt über zehn Jahre später immer noch gerne. Dass ihre Passion nicht immer gut ankommt und sie sich auch schon einiges anhören musste, ist logisch. Genau darum räumt sie bei «True Talk» mal ordentlich mit Vorurteilen gegenüber Jägern auf.

«Dich sollte man auch erschiessen!» – ein Satz, den die 22-jährige Gina auch schon gehört hat. Denn als Jägerin stösst sie oft auf Unverständnis. Doch die Zentralschweizerin versteht nicht, warum man ihr vorwirft, sie sei eine Mörderin.

«Das hat nichts mit Morden zu tun», erklärt sie, «Wir ehren das Tier und erlegen es weidmännisch und artgerecht.» Als Jägerin besitzt Gina ein grosses Wissen über die Natur und Tiere und musste für ihr Hobby auch ein Hegejahr – also eine Jagdausbildung – absolvieren.

«True Talk»

«True Talk»

In unserer Webserie «True Talk» werden Menschen, die aufgrund von bestimmten Merkmalen, Eigenschaften oder Vorlieben häufig mit Vorurteilen zu kämpfen haben, mit ebendiesen konfrontiert.

«True Talk» siehst du jeweils mittwochs bei uns auf Facebook, Link öffnet in einem neuen Fenster oder auf dem «True Talk»-YouTube-Kanal, Link öffnet in einem neuen Fenster.

Und auch wenn die Jagd klar eine Männerdomäne ist – 2016 betrug der Frauenanteil der Jagdausübenden knapp 2.5 % – muss man Gina nicht sagen, Männer seien die besseren Jäger: «Das können Frauen genauso gut!»

Ob jung oder alt, ob Frau oder Mann: Warum man als Jägerin oder Jäger gerne ein Foto des erlegten Tieres macht, findest du bei der aktuellen Folge «True Talk» raus.

5 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Teilen Sie Ihre Meinung... anwählen um einen Kommentar zu schreiben

Wir haben Ihren Kommentar erhalten und werden ihn nach Prüfung freischalten.

Einen Kommentar schreiben

Bitte beachten Sie unsere Netiquette verfügbar sind noch 500 Zeichen

Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.

  • Kommentar von Noah Schumacher (Bösadipös)
    Abgesehen von den oben angeführten Argumenten von Herrn Simon Meier möchte ich daran erinnern, dass Wild oft auch als Transportwirt für Viren und Bakterien fungiert. Es scheint zwar schwarzmalerisch, doch Auswirkungen in Form von einer sich stärker ausbreitenden Epidemie respektive eine ansteigende Prävalenz der Erreger, sei es nun beim (Nutz-)Tier oder beim Menschen, könnten sich bemerkbar machen. Auch desshalb trägt die Jagdgesellschaft meiner Meinung nach als Laie eine gewisse Verantwortung.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
  • Kommentar von Antonietta Tumminello (GoVegan)
    Alle wesentlichen von der Jägerschaft genannten Gründe für die Jagd sind heute wissenschaftlich widerlegt.Ließe man der Natur ihren Lauf, würden sich die Tiere dem Platz- und Nahrungsangebot anpassen und sich nicht in unnatürlich hohem Maße fortpflanzen, wie es durch die Eingriffe der Jäger geschieht. Heute wieder einwandernde große Raubtiere wie der Wolf werden nicht selten von Jägern als „Nahrungskonkurrenten" heimlich aus dem Weg geschossen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen Antworten anwählen um auf den Kommentar zu antworten
    1. Antwort von Simon Meier (Sim0n)
      Was sie sich vorstellen ist eine unberührte Natur. Diese existiert aber in der Schweiz leider nicht mehr. Sondern eine vom Menschen stark beeinflusste Kulturlandschaft. Und in einer solchen ist das Gleichgewicht gestört. Dieses Gleichgewicht stellt die Jagd wieder her indem sie die Anzahl Wildtiere auf ein tragbares und vom Menschen (mit allen Facetten wie intakten Schutzwälder und Landwirtschaft, keine Seuchen oder Wintersterben, biologische Vielfalt usw.) akzeptiertes Mass reguliert.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Simon Meier (Sim0n)
      Das Nahrungsangebot ist durch die Landwirtschaft und den Klimawandel so hoch, dass sich die Anzahl Wildtiere (Reh, Hirsch, Wildschwein) zuerst massiv erhöhen würde, bevor die Selbstregulation beginnt. Folgen davon wären untragbare Schäden an Wälder und landw. Kulturen sowie Wildtiere in Siedlungsräumen und viel mehr Unfälle auf Strassen. Erst dann kommt die natürliche Regulation. Heisst: schwache Tiere, zu wenig Nahrung im Winter, verhungern, Krankheiten, Parasiten usw. Das kann niemand wollen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Toni Stark (Toni Stark)
      Wenn man sie nicht essen darf, warum sind sie dann aus Fleisch?
      Ablehnen den Kommentar ablehnen