20 Prozent Wissenschafts-Skeptiker

43 Prozent geben an, dass Wissenschaft und Technologie «mehr Gesundheit, Erleichterung und Komfort in unser Leben» bringen.

Mit verschiednen Flüssigkeiten gefüllte Kolben in einem Labor.

Bildlegende: Wissenschaft als Risiko? Keystone

Entsprechend lehnen 46 Prozent lehnen die Aussage ab, dass die moderne Wissenschaft mehr schadet als nützt. Immerhin etwa 20 Prozent der Befragten stehen dem Nutzen der Wissenschaft skeptisch gegenüber.[1]

Insgesamt sind Männer deutlich optimistischer, was den Nutzen von Wissenschaft und Technologie angeht als Frauen. Die positive Einstellung zur Wissenschaft wächst mit der Bildung, dem Einkommen und dem naturwissenschaftlichen Wissen und ist in der Deutschschweiz stärker ausgeprägt als in der Romandie. Wer zustimmt, dass Wissenschaft und Technologie Vorteile bringen, ist auch eher überzeugt, dass die Kinder und Enkelkinder in mehr Wohlstand und mehr Sicherheit leben werden. Religiöse Menschen sind tendenziell weniger optimistisch, was den Nutzen der Wissenschaft angeht.

Quelle: Risikostudie SRF/ETH 2013

[1] Die Prozente entsprechen dem jeweiligen Anteil der Befragten, der auf einer Skala von 1 «stimme überhaupt nicht zu» bis 5 «stimme voll und ganz zu» 4 oder 5 gewählt hat.

Die Autoren der SRF/ETH Studie

Andreas Diekmann, geboren 1951 in Lübeck, ist seit 2003 Professor für Soziologie an der ETH Zürich. Zuvor lehrte er in Mannheim und in Bern. Umweltsoziologie, Spieltheorie und Methoden der empirischen Sozialforschung sind Schwerpunkte seiner Tätigkeit. Heidi Bruderer Enzler, geb. 1980 in St. Gallen, ist Doktorandin an der Professur für Soziologie.