Dark Tourism

30 Jahre ist es heuer her, dass im Kernkraftwerk Tschernobyl ein Reaktor explodierte. Menschen wurden verstrahlt, erkrankten oder starben, die Natur ist bis heute radioaktiv schwer verseucht.

Ein altes Riesenrad, gesehen durch ein Trümmerloch.
Bildlegende: Tschernobyl: 30 Jahre nach der Reaktor-Katastrophe eine Touristen-Attraktion. Keystone

Die benachbarte Stadt Prypjat ist eine Geisterstadt - das Gebiet um den Reaktorkomplex grossräumig zum Sperrgebiet, der so genannten "Zone", erklärt. Ein Ort, wo niemand freiwillig hingeht - könnte man meinen.

Doch Tschernobyl ist mittlerweile eine Attraktion, ein Geheimtipp für Menschen, die ihre Ferien gerne mit einer Portion Grusel und Grauen anreichern. "Dark Tourism", dunkler Tourismus, nennt sich diese boomende Variante des Fremdenverkehrs.

Hören Sie dazu 100 Sekunden Wissen von Katharina Bochsler.