«10vor10» vom 5.6.2015

Beiträge

  • Uneinigkeit bei Tabakwerbung

    Trotz heftiger Kritik von allen Seiten hält der Bund an der Revision des Tabakgesetzes fest. Werbung für Zigaretten und weitere Tabakprodukte soll zukünftig nur noch an Openairs und Konzerten erlaubt sein. Für die Lungenliga ist diese Ausnahme nicht akzeptabel, da ein guter Jugendschutz nur mit einem totalen Werbeverbot einhergehe.

  • FOKUS: Regieren mit Herrscherhand

    Der türkische Präsident Erdogan will seine Macht bei den Wahlen von diesem Sonntag weiter zementieren. Im Falle eines klaren Siegs seiner AKP will Erdogan ein Präsidialsystem im Stile Russlands aus der Türkei machen. Seine Gegner befürchten diktatorische Verhältnisse, sollte sein Plan gelingen.

  • FOKUS: Vereint gegen Präsident Erdogan

    Vor allem Minderheiten wie beispielsweise die Aramäer, wie die orientalischen Christen im Südosten der Türkei genannt werden, stehen einem allfälligen Sieg von Erdogan und seiner AKP skeptisch gegenüber. Im Dorf Kafro will darum die ganze Gemeinschaft geschlossen gegen die AKP stimmen. Ob die Hoffnung der Christen in die pro-kurdische Partei der Völker berechtigt ist, muss sich erst noch zeigen.

  • Schweizer Unternehmen für heikle Informatiknetze

    Der Bundesrat hat beschlossen, dass künftig nur noch Schweizer Unternehmen die heiklen Daten der Bundesverwaltung unterhalten dürfen. Dies ist ein Problem für die UPC Cablecom, die zu einem britischen Konzern gehört. Die Firma versteht jedoch nicht, wieso sie sich nicht mehr um Bundesaufträge bewerben kann und diese zu einem grossen Teil der Swisscom zugesprochen werden.

  • Newsflash

    +++ Prostitution nicht verboten +++ Vincent Lambert darf sterben +++ Wawrinka im Endspiel +++

  • Spätes Vaterglück

    Dieses Wochenende wird zum achten Mal der Vatertag gefeiert. Immer öfter überreicht ein Kind heute nicht einem jungen sondern schon einem etwas älteren Vater ein kleines Geschenk. Bereits jedes fünfte Neugeborene hat in der Schweiz einen Vater über vierzig. Diese haben oft mehr Zeit und Geld – Dass auch bei Männern das Risiko für die Weitergabe eines Gendefekts steigt, ist aber noch wenig bekannt.