«10vor10» vom 3.1.2013

Beiträge

  • Wegelin gesteht Beihilfe zur Steuerhinterziehung

    Die Schweizer Traditionsbank hat einen Deal mit der amerikanischen Justiz geschlossen – für ein Geständnis bleibt die Strafe bei milden 58 Millionen Dollar. Das Geständnis könnte laut Experten gegen andere Schweizer Geldinstitute als Druckmittel verwendet werden. In den USA laufen derzeit Untersuchungen gegen elf weitere Banken.

  • Bluttat im Wallis: Wie kam der Schütze zu Waffen?

    Mit einem alten Karabiner und einer Jagdwaffe schoss der mutmassliche Täter um sich. Der Mann gilt als psychisch krank. Es stellt sich die Frage, wie der 33jährige trotz seines Geisteszustandes an Waffen gelangen konnte. Möglich war dies aufgrund einer Ausnahmeregelung für Antik- und Jagdwaffen, für die Halter keinen Waffenerwerbsschein benötigen.

  • Naturwissenschaften: «Das Problem liegt bei langweiligen Fächern»

    Während Experten und Politiker bis ins liberale Lager einen Numerus Clausus für Sozial- und Geisteswissenschaften in Erwägung ziehen, gibt die Wirtschaft eigenständig Gegensteuer. Mit speziellen Workshops, die von Industriebetrieben abgehalten werden, sollen Kinder schon früh lernen, dass Naturwissenschaften Spass machen können und weit mehr als dröges Rechnen bieten.

  • Härtere Strafen für Raser

    Per 1. Januar 2013 ist das Strafmass für Raser dramatisch erhöht worden: Während bislang das kriminelle Fahrverhalten im Einzelfall beurteilt wurde, erhalten die polizeilichen Messungen neu viel mehr Gewicht im Strafverfahren. Wer in der 30er-Zone schneller als 69 km/h fährt, wird automatisch zu mindestens einem Jahr Haft verurteilt und muss den Führerschein für zwei Jahre abgeben.

  • Newsflash

    Indien: Vergewaltiger vor Schnellgericht +++ Milliarden-Busse für Transocean +++ Putin bietet Depardieu die russische Staatsbürgerschaft an

  • So liebt China: Liebe als Deal

    200 Millionen einsame Chinesen wünschen sich einen Partner – doch der Traum von romantischer Liebe bleibt für viele eben genau das: ein Traum. In der Realität werden Ehen aus finanziellen Erwägungen oder traditionellem Pflichtgefühl geschlossen, irgendwann zwischen den zahlreichen Meetings berufstätiger Chinesen. Effizienz ist alles und Dating-Plattformen boomen.