«10vor10» vom 19.4.2013

Beiträge

  • Boston hält den Atem an

    Das öffentliche Leben in Boston steht still. In einer Verfolgungsjagd ohne gleichen haben Ermittler des FBI zwei Tatverdächtige im Falle des Bombenattentats in Boston ausfindig gemacht. Am fünften Tag nach dem Anschlag lieferten sich die Brüder eine Verfolgungsjagd mit der Polizei, einer der mutmasslichen Täter kam dabei ums Leben. Der zweite Verdächtige hat sich höchst wahrscheinlich in einem Haus im Stadtteil Watertown verschanzt.

  • Mutmassliche Täter bekannt, Motiv völlig unklar

    Der Boston-Anschlag wurden allem Anschein nach von zwei tschetschenischen Brüdern im Alter von 19 und 26 Jahren verübt. Der eine sei gut integriert gewesen, der andere eher Aussenseiter. Fest steht, dass beide aus einem muslimischen Umfeld stammen. Weder ein ideologisches noch ein politisches Motiv ist allerdings bekannt, möglicherweise war die Tat persönlich motiviert.

  • Automatischer Informationsaustausch: Rüge der OECD

    Am Treffen der G20 Finanzminister hat die OECD die Steuerpraxis der Schweiz einmal mehr gerügt.

  • Bundesanwalt fordert 150‘000 Franken trotz Verfahrenseinstellung

    Nach acht Jahren stellt die Staatsanwaltschaft das Untersuchungsverfahren gegen den Telekomunternehmer Ranjit Masuta ein. Der Betrugsverdacht konnte nicht erhärtet werden, dennoch soll sich der Angeschuldigte mit 150‘000 Franken an den Verfahrenskosten beteiligen. Als Grund nennt die Bundesanwaltschaft eine Falschaussage Masutas, die wesentlich zur Einleitung der Untersuchungen geführt haben soll. Dieser will den Entscheid nicht akzeptieren.

  • Kampfwahl um VCS-Präsidium

    Nach dem Rücktritt der bisherigen Präsidentin Franziska Teuscher (Grüne/BE) will nun die SP im Verkehrsclub das Steuer übernehmen. Sie steigt mit Nationalrätin Evi Allemann (SP/BE) ins Rennen während die Grünen den Posten keines Falls aufgeben wollen: Für sie tritt Nationalrätin Aline Trede (Grüne/BE) an.

  • Newsflash

    Prodi verfehlt Mehrheit +++ Kosovo und Serbien einigen sich +++ Lebenslange Freiheitsstrafe

  • Asaf Avidan – Unfreiwillig zum Welthit

    Der israelische Musiker Asaf Avidan schreibt Musik, die direkt aufs Herz zielt. Mit sanften Rhythmen, einer leidenschaftlichen Stimme und seiner Gitarre trat der Künstler bislang vor kleinem Publikum auf. Ein deutscher DJ hat Avidans Lied «Reckoning Song» einen tanzbaren Beat untergemischt und den Song damit zum Welthit gemacht. Komponist Avidan hatte daran zunächst gar keine Freude.