«10vor10» vom 8.4.2013

Beiträge

  • Margaret Thatcher ist tot

    Über zehn Jahre lenkte die «Eiserne Lady» die Geschicke Grossbritanniens. Mit ihrer kompromisslosen Art boxte sie als Premierministerin Privatisierungen durch und bot Gewerkschaften eisern die Stirn, kalt liess sie dabei niemanden. Zuletzt isolierte ihr Polit-Stil sie sogar in der eigenen Partei und sie verlor ihr Amt. 87-jährig ist Thatcher heute in London verstorben.

  • Nordkorea will Arbeiter abziehen

    Das abgeschottete Land will die rund 50‘000 nordkoreanischen Arbeiter aus dem Industriekomplex Kaesong zurückziehen. Der Produktionsstillstand dürfte südkoreanische Unternehmen, die dort produzieren lassen, empfindlich treffen.

  • Kriminaltourismus nimmt zu

    2012 begingen Personen, die nicht in der Schweiz wohnhaft sind, rund 14‘500 Straftaten. Dies entspricht einer dramatischen Zunahme von etwa 3000 Fällen im Vergleich zu 2009. Die SVP sieht in den offenen Grenzen des Schengenraumes die Ursache des Übels. Dem widerspricht allerdings die Polizei: Dank Schengen hätten die Ermittler Zugriff auf die internationalen Verbrecher-Datenbanken. Sie fordert mehr Personal für Grenzkontrollen.

  • Die Polizei wirft ihr Netz aus

    Einen ganzen Abschnitt der Autobahn A1 unterzog die Polizei vergangenes Wochenende einer Grosskontrolle auf der Suche nach Einbrecherbanden. Jede Einfahrt und Ausfahrt wurde systematisch überwacht und bei Verdachtsmomenten Kontrollen durchgeführt. Es ist eine Sysiphusarbeit: 120 Beamte kontrollierten über 400 Fahrzeuge und die Ausbeute ist an manchen Tagen frustrierend.

  • Weniger Lehrer pro Klasse

    In grossen Schulhäusern kümmern sich heute scharenweise Experten und Fachspezialisten um die individuellen Bedürfnisse der Kinder. So ist eine Klasse nicht selten von bis zu sechs Lehrpersonen umgeben. Zürich will nun in einem Versuch probieren, wieder zum alten Modell des Klassenlehrers zurückzukehren.

  • Newsflash

    Protest gegen Putin +++ Prozessstart +++ Überfall auf der Autobahn

  • Werben mit Klischees

    Schweiz Tourismus präsentiert in der neuen Kampagne die Schweiz von ihrer urchigen Seite. Traditionen wie Fahnenschwingen, Jodeln und Alphörner sollen die Touristen von nah und fern ins Land locken. Was für einige Schweizer nach abgekauten Klischees klingt, ergibt laut Tourismus-Experten durchaus Sinn – denn wer will beispielsweise in Paris schon nicht den Eiffel Turm gesehen haben?