«10vor10» vom 4.5.2018

Beiträge

  • Das Kartell

    Heute haben sich die Bündner Baumeister in Laax getroffen. Eines der Traktanden: Wunden lecken nach dem Riesen-Skandal. Letzte Woche hat die Weko Firmen im Unterengadin eine 7.5 Millionen schwere Busse aufgebrummt, weil Baumeister offenbar jahrelang und systematisch Aufträge und Preise abgesprochen haben.

  • FOKUS: Das Nein-Lager im Rückstand

    Online-Glücksspiele sind in der Schweiz sehr beliebt, auch wenn bislang illegal. Viele weichen deshalb aus auf ausländische Seiten. Künftig sollen nur Schweizer Casinos solche Online-Spiele anbieten dürfen. Das Ziel: mehr Geld soll in der Schweiz bleiben. So will es das neue Geldspielgesetz, welches am 10. Juni zur Abstimmung stehen wird.

  • FOKUS: Umstrittene Netzsperren

    Umstritten am neuen Gesetz sind vor allem die sogenannten Netzsperren: sie sollen verhindern, dass Schweizer Zocker auf ausländische Webseiten zugreifen. Die würden gesperrt, ausser, sie betreiben ein Casino in der Schweiz. Solche Sperren sind Zensur – empören sich die Gegner. Falsch, nur so kann das illegale Glücksspiel unterbunden werden, halten die Befürworter dagegen.

  • Macron, der König und Reformer

    Mit seinem autoritären Führungsstil hat sich Emmanuel Macron als Französischer Präsident bisher nicht nur Freunde gemacht. Mitunter muss er sich auch Vergleiche mit dem Sonnenkönig gefallen lassen. «10vor10» fragte zwei französische Experten, wie sie Macrons erstes Amtsjahr einordnen.

  • Newsflash

    SBB will Bundesentscheid anfechten +++ 2018 wird das Komitee keinen Literaturpreis vergeben +++ Vulkan Kilauea auf Hawaii ausgebrochen

  • Die Idee: Mode aus Restabfällen

    Freitags ist bei «10vor10» Zeit für die Rubrik «Die Idee». In der Modeindustrie ist es Alltag, dass Schnittreste und übrig gebliebene Stoffe vernichtet werden. Eine estnische Modedesignerin hat sich auf die Fahne geschrieben, genau aus diesen Resten Mode zu machen.