«10vor10» vom 24.5.2013

Beiträge

  • Star-Diplomat wirft den Bettel hin

    Michael Ambühl galt lange als Star in der Schweizer Diplomatie. Er verhandelte umstrittene Steuerdeals und stand seinen bundesrätlichen Chefs stets zur Seite. Doch in jüngster Zeit geriet Ambühl zunehmend in die Kritik. Das Steuerabkommen mit Deutschland scheiterte und zuletzt soll auch das Verhältnis zu seiner Chefin Widmer-Schlumpf angeschlagen gewesen sein.

  • Li Keqiang auf Staatsbesuch

    Den chinesischen Premierminister erwartete ein voller Terminkalender. Li traf eine Bauernfamilie, Politiker und hochrangige Vertreter aus der Wirtschaft. Dennoch nahm sich der mächtige Mann, dessen Markenzeichen ein sympathisches Lächeln ist, Zeit für einen informellen Wortwechsel mit den Schweizer Bauern.

  • 20 Prozent mehr Handel

    Experten prognostizieren eine rasante Zunahme im schweizerisch-chinesischen Handel dank des Freihandelsabkommens. Der Markt mit 1,3 Milliarden Menschen im Reich der Mitte sei sehr attraktiv, sagen die Chefs eines Schweizer Messtechnikkonzerns. China ist der drittwichtigste Export-markt für die Schweiz.

  • Demos ohne Veranstalter

    Am Wochenende werden wieder zehntausende tanzwütiger Demonstranten in Bern erwartet. Die Vorbereitungen der Polizei laufen auf Hochtouren. Die Veranstaltung ist nicht bewilligt und die Behörden stehen vor einem Problem: Die Veranstalter sind unbekannt. Auf Facebook haben sie zur Demo aufgerufen, doch Facebook weigert sich, mit den Behörden zu kooperieren. Der Schaden bleibt beim Staat hängen.

  • Newsflash

    Fehr tritt zurück +++ Ausserplanmässige Landung +++ Krawalle in Stockholm

  • Der 25-Franken-Schnitt

    Ghamkin Salehs Friseur-Salons boomen. Für 25 Franken verpasst ein meist ungelernter Coiffeur dem Kunden eine neue Haarpracht. Das Modell findet Anklang. Saleh hat bereits angefangen, sein Geschäftsmodell weiter auszubauen und eröffnet einen Salon nach dem anderen. Der Coiffeur-Verband vermutet unsaubere Geschäftspraktiken hinter dem Erfolg.