«10vor10» vom 10.12.2014

Beiträge

  • Initiativflut

    Initiativen haben Hochkonjunktur. Seit das Instrument der Volksinitiative 1891 eingeführt wurde, konnten das Volk und die Stände über 196 Initiativen entscheiden. Auch Parteien nutzen zunehmend dieses direktdemokratische Instrument. Sie haben dabei aber nur mässigen Erfolg. «10vor10» fragt den Politologen Michael Hermann nach den Gründen.

  • Foltern trotz kontraproduktiven Ergebnissen

    Der US-Senatsbericht der gestern veröffentlicht wurde, legte grausame Folterpraktiken der CIA offen, die nach dem 11. September 2001 angewendet worden waren. Die Unwirksamkeit von Folter wurde schon viel früher in den Verhörrichtlinien festgehalten, da sie auch zu Falschaussagen führen können. Mit Einschätzungen von Arthur Honegger in Washington.

  • Präzedenzfall zu UNO-Sanktionen in Strassburg

    Der irakische Unternehmer Khalaf al-Dulimi klagt vor dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gegen die Schweiz, die 200 Millionen seines Vermögens eingefroren hat. Die UNO belegte im Zuge des Golfkriegs verschiedene Personen aus dem Umfeld Saddam Husseins mit Sanktionen, unter welchen sie auch al-Dulimi vermutete. Diese wurden von der Schweiz ohne Untersuchung übernommen.

  • Grooming

    Der Begriff „Grooming“ bezeichnet das Verhalten von Erwachsenen in Chatportalen sich das Vertrauen von Kindern zu erschleichen mit der Absicht, sich sexuell an sie heranzumachen. Der Nationalrat wollte schon das Anbahnen von sexuellen Kontakten mit Minderjährigen im Netz unter Strafe stellen, der Ständerat hat das Vorhaben heute jedoch knapp abgelehnt.

  • Newsflash

    Härtefallklausel +++ Friedensnobelpreis +++ Thronfolger +++

  • Johannesburg im Aufschwung

    Bis vor kurzer Zeit war Johannesburg eines der kriminellsten Pflaster der Welt. Vor allem im Zentrum wohnten zu einem grossen Teil sehr arme Bevölkerungsschichten. Doch Johannesburg wandelt und entwickelt sich, neue Investoren wurden gefunden und die Stadt wiederbelebt, was neue Chancen für ihre Bewohner bedeutet.