«10vor10» vom 9.5.2013

Beiträge

  • Volkswahl als Zwickmühle für die SVP?

    Die SVP hat bei den Wahlen für Exekutiv-Ämter einen eher schwierigen Stand. Da überrascht es, dass ausgerechnet diese Partei die Volkswahl des Bundesrates fordert. Es scheint, als begäbe sich die SVP sehenden Auges in eine Zwickmühle: Stimmt das Volk nein zur Vorlage, verliert die SVP eine Initiative. Stimmt das Volk ja, gerät der zweite Bundesratssitz womöglich ins Wanken.

  • Ueli Maurer entschuldigt sich

    Der Bundespräsident entschuldigte sich für eine Rede, die er Ende Januar hielt. Seine damaligen Aussagen hatten heftige Kritik seitens jüdischer Organisationen ausgelöst.

  • Demenzheime in Thailand: Ins Paradies wider Willen?

    Die Baupläne von Schweizer Investoren haben eine kontroverse Diskussion ausgelöst. Ist es in Ordnung, die demente Mutter, Vater oder Lebensgefährte in ein Heim nach Thailand zu entsenden? «10vor10» über Für und Wider einer schwierigen Entscheidung.

  • Fall Cleveland: Ariel Castro angeklagt

    Gegen den Hauptverdächtigen hat die Staatsanwaltschaft nun Anklage erhoben. Castro muss sich wegen mehrfacher Entführung und Vergewaltigung vor Gericht verantworten. Inzwischen wird immer deutlicher, unter was für unmenschlichen Bedingungen die Opfer zu leiden hatten. Die Frauen wurden gefesselt und vergewaltigt. Eine von Ihnen erlitt fünf Fehlgeburten, die Castro mit Nahrungsentzug und Schlägen in den Unterleib herbeigeführt haben soll.

  • Polnische Arbeiter verdrängen Briten

    In Grossbritannien wurden die Polen zuerst mit offenen Armen empfangen. Sie leisteten gute, zuverlässige Arbeit zu günstigen Konditionen. Doch seit es den Briten wirtschaftlich schlechter geht, kippt die Stimmung im Land. Die Polen haben die einheimischen Maler, Maurer und Gipser aus dem Geschäft gedrängt. Und das Rad dreht sich bereits weiter: Die Bulgaren treiben jetzt die Polen aus dem britischen Markt.

  • Newsflash

    Terror vor der Wahl in Pakistan +++ Wieder Brand in einer Textilfabrik +++ Verletzte bei Blitzeinschlag

  • Ein Leben lang ledig und frei

    Das «Fräulein» hatte in der Generation des zweiten Weltkriegs einen randständigen, aber auch etwas geheimnisvollen Ruf. Heute ist die Anrede «Fräulein» aus dem Sprachgebrauch verschwunden. Doch die Frauen, die sich damals gegen den gesellschaftlichen Imperativ von Ehe und Kindern entschieden hatten, gibt es noch. «10vor10» hat eine von ihnen im Altersheim besucht.