«10vor10» vom 4.4.2013

Beiträge

  • Offshore-Leaks: Grösstes Datenleck der Wirtschaftsgeschichte

    Finanzinformationen über rund 130‘000 Privatpersonen hat ein weltweites Netzwerk von Journalisten publik gemacht. Betroffene Personen sollen ihre Steuern optimiert oder gar hinterzogen haben, unter den Namen befinden sich auch Prominente und Amtsträger. In der Schweiz sind nach ersten Recherchen die Daten von 70 Firmen und 300 Personen enthüllt worden.

  • Steueranwälte haben Hochkonjunktur

    Der Druck auf Steueroasen durch Datenlecks und Weissgeldstrategien erschweren es Steuerhinterziehern, ihr Geld vor dem Fiskus zu verstecken. In der Schweiz versuchen nun viele Steuersünder ihre Finanzen wieder zu legalisieren, was den Steuerexperten volle Mandatsbücher beschert.

  • Nordkorea provoziert weiter

    Das kommunistische Land hat eine Mittelstreckenrakete, die Japan, Südkorea oder die amerikanischen Guam-Inseln erreichen könnte an die Ostküste verschoben. Über Staatsmedien droht das Regime erneut mit Nuklearschlägen.

  • Züricher Spitäler belegen Spitzenplatz im Effizienzranking

    Eine Studie der Santésuisse hat die Schweizer Krankenhäuser auf ihre Effizienz geprüft. Während der Kanton Zürich an der Spitze steht, schneidet Bern als Schlusslicht ab. In Zürich führt man den ersten Platz auf Sparmassnahmen und Spitalschliessungen aus der Vergangenheit zurück. Die Berner bemängeln die Vergleichskriterien, sehen aber durchaus noch Raum für Verbesserungen.

  • L’Aquila in Trümmern: Vier Jahre nach dem Erdbeben

    2009 erschütterte ein Erdbeben in den frühen Morgenstunden Mittelitalien und richtete verheerende Schäden an. Über 300 Menschen verloren ihr Leben und historische Bauten stürzten in sich zusammen. Vier Jahre später ist L’Aquila ein trauriges Zeugnis der Unfähigkeit Italiens, die Katastrophenhilfe zu organisieren. Die Menschen wurden in Neubauten am Stadtrand umgesiedelt. Währenddessen zerfallen ihre alten Häuser und die historischen Schätze weiter.

  • Newsflash

    Connecticut verschärft Waffenrecht +++ Virus fordert fünf Tote in China +++ Staatstrauer in Argentinien

  • Wenn der Schrottwagen Gold wert ist

    230‘000 Autos werden jährlich aus dem Verkehr genommen. Rund die Hälfte davon geht als Occasionen ins Ausland, der Rest tritt seine letzte Fahrt an: zum Recyclinghof. Hier werden die Fahrzeuge komplett rezykliert. Von der Karosserie bis zu den Motoren wird alles wiederverwertet, sogar der Restmüll wird zur Wärmegewinnung genutzt und die Asche nochmals nach Edelmetallen durchkämmt.