«10vor10» vom 3.4.2013

Beiträge

  • Budgetminister stellt Frankreichs Sozialisten bloss

    Nachdem Jérome Cahuzac über Monate das Schwarzgeldkonto in der Schweiz leugnete, folgte gestern das Geständnis: 600‘000 Euro hatte der Budgetminister nicht deklariert. Cahuzac blamiert damit Präsident Hollande und seine sozialistische Partei. Dieser will seine Lehren aus dem Vorfall ziehen und Politiker künftig dazu verpflichten, ihre Finanzen offenzulegen. Für die Opposition ist das Debakel ein gefundenes Fressen: Sie werfen Hollande sogar Mitwisserschaft vor.

  • Nordkorea schottet Kaesong ab

    Kim Jong Un heizt den Streit mit seinem Nachbarn weiter an und hat den Südkoreanern die Einreise zum gemeinsam betriebenen Industriekomplex Kaesong verweigert. Die Grenzen blieben heute geschlossen. Rund 860 Südkoreaner sollen noch im Komplex festsitzen. Der Süden will die Menschen notfalls mit einer Militäroperation befreien.

  • Referendum gegen 24h-Shops: Die Kirche mischt politisch mit

    67‘000 beglaubigte Unterschriften reichten die Gegner der liberalisierten Ladenöffnungszeiten heute ein. Die Schweizerische Bischofskonferenz unterstützt das Referendum ebenfalls und löst damit eine Kontroverse aus: Darf sich die Kirche politisch engagieren? Selbst in den eigenen Reihen streitet man über die Rolle der Kirche.

  • Ventilklausel könnte zu Mangel an Pflegepersonal führen

    In knapp einer Woche entscheidet der Bundesrat voraussichtlich, ob er die Ventilklausel anruft und ob diese sogar für alle 17 EU-Staaten gelten soll. Vor dem zweiten Szenario graut es den Schweizer Spitälern und Pflegeheimen. Die Institutionen finden kaum heimische Pflegefachkräfte und rekrutieren rege im Ausland. Ein Wegfall würde das Gesundheitssystem gefährden, sagen die Betreiber. Der Mangel sei selbstverschuldet, werfen ihnen Experten vor.

  • Der Mangel ist hausgemacht

    Seit 2004 führt der Weg zur diplomierten Pflegefachperson über ein dreijähriges Studium nach abgeschlossener Lehre. Lehrabgänger verdienen im Schnitt etwa 4500 Franken im Monat, studierte Fachkräfte 5500 und während der drei Jahre Studium müssen sie oft happige Einkommenseinbussen hinnehmen. Aufgrund dieser unattraktiven Aussichten entscheiden sich pro Jahr gut 2000 Personen zu wenig, ein Studium aufzunehmen.

  • Newsflash

    Olivia Ostergaard: Hinweise auf Suizid +++ Neue Praxis bei HIV-Ansteckungen +++ Tessiner Tourismus

  • Mit Ueli Steck auf dem Sprung zum Everest

    Ueli Steck will zum Mount Everest zurückkehren und den Berg ganz ohne Sauerstoffgerät bezwingen. «10vor10» gewährte der Extremkletterer Einblicke in seine letzten Vorbereitungen, vom 30-Stunden-Training bis zur Übernachtung in den Hochalpen zeigt Steck, was es braucht, um ganz nach oben zu gelangen.