«10vor10» vom 3.12.2012

Beiträge

  • Teure Therapien für Straftäter

    Schweizer Gerichte haben letztes Jahr 71 psychisch kranke Straftäter zu einer Therapie hinter Gittern verurteilt. Diese kleine, aber besonders schwierige Tätergruppe verursacht hohe Kosten. Ein Jahr stationäre Therapie kann über eine halbe Million Franken kosten, wie eine landesweite Umfrage von «10vor10» zeigt.

  • Harte Töne in der Asyldebatte

    Der Nationalrat hat seine Meinung geändert: Wie der Ständerat will er Asylsuchenden weiterhin Sozialhilfe entrichten. Verhält sich jedoch ein Asylsuchender nicht kooperativ, ist die Sozialhilfe zu kürzen oder zu streichen.

  • Rückkehrhilfe für Tunesier

    Viele Tunesier suchen in der Schweiz Arbeit und ein besseres Leben. Doch viele von ihnen müssen in ihr Heimatland zurückkehren. Seit diesem Sommer bietet die Schweiz eine sogenannte Rückkehrhilfe an. Wenn jemand freiwillig zurückkehrt, kann er mit finanzieller Unterstützung rechnen. «10vor10» hat einen jungen Tunesier begleitet, der dieses Angebot angenommen hat.

  • Grossfamilien vor dem Aus?

    «Professionelle Grossfamilien» sind Familien, die zu den eigenen noch mehrere Pflegekinder aufnehmen. Finanziert werden sie vom Staat. Doch diesen Grossfamilien droht nun im Kanton St. Gallen das Aus. Eine neue Pflegekinderverordnung stellt das Betreuungsmodell in Frage. Geraten die professionellen Grossfamilien nun in der ganzen Schweiz unter Druck?

  • Neue Verfassung entzweit Ägypten

    Glaubenskrieg am Nil: Die Auseinandersetzung über die neue Verfassung entzweit Ägypten immer weiter. Die vorgesehene Verfassung will der Scharia, dem islamischen Recht, eine deutlich grössere Stellung einräumen als bisher. Die liberalen Kräfte wollen das verhindern. «10vor10» hat mit Gegnern und Befürwortern gesprochen.

  • Newsflash

    Kritik am ENSI bleibt +++ Griechenland: Schwere Vorwürfe +++ Herzogin Kate ist schwanger

  • SMS als Stolperstein

    Das SMS feiert seinen 20. Geburtstag. Ein paar wenige Zeichen – und das Wichtigste ist gesagt. In den letzten 20 Jahren war der Kurznachrichtendienst jedoch auch verantwortlich für zahlreiche Missgeschicke und Ehestreits. Heimlich gelesene SMS seien die wichtigste Zutat einer Beziehungskrise, sagt ein Paartherapeut.