«40-45 Prozent der Deutschen Wähler sind noch unentschieden»

Das Fernsehduell hat keinen Einfluss auf den Ausgang der Wahlen in Deutschland. Das ist eine der Einschätzungen des deutschen Politikwissenschaftlers Gero Neugebauer nach dem Duell zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihrem Herausforderer Martin Schulz.

Das Wahlplakat von Angela Merkel neben einem Wahlplakat von Martin Schulz.
Bildlegende: Wahlkampf in Deutschland: Angela Merkel gegen Martin Schulz. keystone

Weitere Themen:

  • Vor 40 Jahren erreicht in Deutschland das Terrorjahr 1977 seinen Höhepunkt: Als «Die Rote Armee Fraktion» RAF den Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer entführt, beginnt der sogenannte «Deutsche Herbst» - die Bundesrepublik ist im Ausnahmezustand. Butz Peters ist Rechtsanwalt und einer der besten RAF-Kenner. In zwei neuen Büchern hat er das Jahr 1977 rekonstruiert.
  • In Australien will die Regierung per Brief das Volk fragen, wie es zur gleichgeschlechtlichen Ehe steht. Aufgrund von mehreren Meinungsumfragen ist aber eigentlich klar: Die Mehrheit ist für die Homoehe. Die erneute Befragung kostet gut hundert Millionen Franken. Hinter der Aktion steckt ein Zugeständnis an den rechten Flügel innerhalb der Regierung. SRF-Mitarbeiter Urs Wälterlin erklärt, wie es soweit kam.
  • In Italien wird diese Woche ein neues Wahlgesetz diskutiert. Höchste Zeit, könnte man sagen. Denn Italien hat ein sehr kompliziertes Wahlrecht. Schon im nächsten Frühling stehen Neuwahlen an. Was bedeutet das für Italien? Italien-Korrespondent Franco Battel im Gespräch.

Autor/in: Linda von Burg, Moderation: Claudia Weber, Redaktion: Daniel Eisner