Asylsuchende werden mittels künstlicher Intelligenz verteilt

Asylsuchende in der Schweiz könnten künftig nicht mehr nach dem Zufalls-Prinzip auf die Kantone verteilt werden, sondern gesteuert durch künstliche Intelligenz, durch einen sogenannten datenbasierten Algorithmus. Im Gespräch schildert Balthasar Glättli, Fraktionschef der Grünen, ein grosses Aber.

Neue Verteilung: Asylsuchende sollen in Zukunft mittels künstlicher Intelligenz auf die Kantone verteilt werden.
Bildlegende: Neue Verteilung: Asylsuchende sollen in Zukunft mittels künstlicher Intelligenz auf die Kantone verteilt werden. Keystone

Ausserdem:

  • Am Samstag finden im Irak Parlamentswahlen statt. Die vierten seit dem Sturz von Saddam Hussein. Seither durchlebte Irak Jahre des Terrors und ist inzwischen tief gespalten zwischen Schiiten und Sunniten. Wie also ist die Stimmung so kurz vor den Wahlen? Das Gespräch mit unserer Nahostkorrespondentin.

Und unser Schwerpunkt heute: Frauenheilkunde bei Migrantinnen

  • Seit wenigen Wochen praktiziert in Bern eine neue Gynäkologin. Den Patientinnen wurde sie in Zeitungsinseraten vorgestellt - teilweise auf Arabisch geschrieben, mit Kopftuch. Doch wie geht man als Fachärztin mit den religiösen Gefühlen der Patientinnen um? Eine Hebamme der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen erklärt.
  • Der Besuch beim Frauenarzt kann für fremdsprachige muslimische Migrantinnen eine grosse Herausforderung sein. Nur schon sprachlich bestehen grosse Hürden. Für eine gute Kommunikation können deshalb auch Dolmetscherinnen sorgen. Hamid Abis erzählt, wie die Kommunikation zwischen Patientin und Frauenärztin klappt.

Autor/in: Kevin Capellini, Moderation: Hans Ineichen, Redaktion: Simone Weber