«Che Guevara ist wie eine Christusfigur für junge Linke»

Es ist 50 Jahre her seit Ernesto Che Guevara im bolivianischen Hinterland erschossen wurde: «Che» die personfizierte Rebellion, der ewig jugendliche Kämpfer gegen das Establishment. Der Gedenktag wird in mittel- und südamerikanischen Länder ganz unterschiedlich wahrgenommen.

Viele Menschen halten ein schwarz/weiss Bild von Che Guevara in die Luft.
Bildlegende: Gedenktag an Che Guevara in Kuba. keystone

Die weiteren Themen:

  • Die Katalanen sind nicht die einzigen in Europa, die mehr Autonomie wollen. Ähnliche Bewegungen gibt es auch in Italien, in Belgien, in Schottland oder in Frankreich. Micha Germann ist Experte für separatistsche Bewegungen und forscht zur Zeit in Philadelphia an der University of Pennsylvania. Er erklärt, wie diese Abspaltungsbewegungen entstehen.
  • Eine dieser Abspaltungsbewegungen gibt es in Schottland. Die Schottische Nationalpartei SNP forderte jahrelang ein unabhängiges Schottland. Doch 2014 haben sich gut 55 Prozent der Schottinnen und Schotten gegen eine Abspaltung vom Vereinigten Königreich ausgesprochen. Ein neues Unabhängigkeitsreferendum wurde diesen Sommer zurückgezogen. Unser Grossbritannien-Korrespondent Martin Alioth erzählt, wie es um die Unabhängigkeitsbewegung in Schottland steht.
  • Vielerorts, wo heute in Basel das Leben brummt, liegen Leichen begraben. Über die ganze Stadt verteilt gab es früher kleine Friedhöfe. Das jüngst erschienene Buch «Basel und der Tod» erzählt diese morbide Geschichte der Stadt am Rhein. Sedrik Eichkorn hat die Buchautorin Christiane Widmer getroffen, standesgemäss auf einem ehemaligen Friedhof.

Moderation: Christina Scheidegger, Redaktion: Simone Weber