«Die Flüchtlingszentren in Bangladesch sind überlaufen.»

Über eine halbe Million Rohingya sind vor der Gewalt in Burma nach Bangladesch geflohen. In den überfüllten Flüchtlingslagern sei die humanitäre Situation katastrophal, berichten Helfer. Einer davon ist Andrea Cippà von der Schweizer Hilfsorganisation Helvetas.

Menschen sitzen vor einem Baum und warten, dass sie ins Flüchtlingslager in Bangladesch dürfen.
Bildlegende: Rohingyas warten darauf, bis sie ins Flüchtlingslager Cox's Bazar in Bangladesch dürfen. keystone

Die weiteren Themen:

  • Vor genau einem Jahr wurde das grosse illegale Flüchtlingslager in Calais im Norden Frankreichs geräumt. Im Dschungel, so hiess das Lager inoffiziell, lebten zeitweise über 10000 Menschen. Frankreich-Mitarbeiter Rudolf Balmer erklärt, was mit den Flüchtlingen seither passiert ist.
  • Beim 17-jährigen Angreifer aus dem St. Gallischen Flums war den Behörden eines bekannt: Der junge Mann hat Gewaltphantasien. Entsprechende Hinweise gab es aus der Jugendarbeit und aus der Berufsschule. Josef Sachs beschäftigt sich als forensischer Psychiater seit Jahrzenten mit solchen Fällen. Wir haben mit ihm über Gewaltphantasien geredet.
  • Die Reitschule in Bern wird 30 Jahre alt. Das autonome Kulturzentrum entstand, als am 24. Oktober 1987 ein paar hundert Leute das Gebäude stürmten und besetzten. Für die Historikerin Fabienne Amlinger, die sich intensiv mit der Reitschule befasst hat, ist dieser Ort ein Phänomen.

Moderation: Salvador Atasoy, Redaktion: Hanna Jordi