Ein Austauschsemester in Istanbul? Nein Danke!

Istanbul galt lange als begehrte Universität-Stadt. Doch angesichts von Terroranschlägen und politischen Spannungen hat sich die Lage verändert. Ausländische Akamdemiker und Studierende meiden die einst so beliebte Metropole am Bosporus. Ein Bericht von Luise Sammann.

Eine Moschee am Bosporus
Bildlegende: Ausländische Studierende wollen nicht mehr nach Istanbul. keystone

Die weiteren Themen:

  • Wie geht es nun weiter mit der deutschen Rechtsaussenpartei AFD? Nach dem Wahlerfolg kam es zum Eklat. Die AFD-Chefin, Frauke Petry hat ihren Austritt aus der Bundestagsfraktion bekannt gegeben. Die Partei sei ihr zu extrem. Damit seien erste Zersetzungstendenzen bei der AFD spürbar, sagt Wolfgang Schroeder, Politikwissenschaflter an der Universität Kassel im Gespräch.
  • Die vergagenene Abstimmung über die Rentenreform war ein Wendepunkt. Ein Wendepunkt für die Art und Weise, wie eine Abstimmungskampagne geführt wird. Neu stünden nicht mehr Plakate und Inserate im Mittelpunkt, sagt Graf. Er sieht die Zukunft im «Crowd-Campaigning» - also in der Mobilisierung der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger über soziale Medien. Das zumindest sagt Daniel Graf, Kampagnenberater in Zürich.
  • Nach dem Nein zur Rentenreform fragen sich viele: Kann man mit einer so komplexen und umfassenden Vorlage überhaupt einen Abstimmungskampf gewinnen? Komplexe Vorlagen haben es an der Urne schwer. Im Februar wurde schon die Unternehmenssteuerreform III vom Stimmvolk verworfen. Der Politologe Georg Lutz ist jedoch überzeugt, dass man auch komplexe Vorlagen gewinnen kann.