«Die Lüge» von Uwe Kolbe

  • Sonntag, 16. März 2014, 11:03 Uhr
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Sonntag, 16. März 2014, 11:03 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
  • Wiederholung:
    • Samstag, 22. März 2014, 20:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

Eine Vater-Sohn-Geschichte in der DDR. Der Vater, Stasiagent und glühender Kommunist der ersten Stunde, und der Sohn, Musiker und bemüht, sich mit den Gegebenheiten der Diktatur irgendwie zu arrangieren. Wie weit geht man dabei? Welche Kompromisse macht man?

Ein Porträt von Uwe Kolbe mit dunklen schwarzen Haaren und einem grau-blauen Hemd.
Bildlegende: Der Lyriker Uwe Kolbe. Gaby Gerster

In seinem ersten grossen Roman erzählt Lyriker und ehemaliger DDR-Bürger Uwe Kolbe von Lüge und Verrat am eigenen Leben. Eine Absage an die Gleichgültigkeit, ob in der Diktatur oder anderswo.

Ein Vater, der als junger Kommunist in den Osten geht und mithilft, das sozialistische Deutschland aufzubauen. Und sein Sohn, der dort geboren wird, Musiker wird und versucht, sich mit diesem sozialistischen Staat abzufinden. In seinem Buch erzählt der renommierte (ost-)deutsche Lyriker Uwe Kolbe von Lüge und Verrat am eigenen Leben und formuliert eine Absage an die Gleichgültigkeit, ob im Alltag einer Diktatur oder anderswo.

Das Gespräch mit Uwe Kolbe führt Michael Luisier.

Buchhinweis:
Uwe Kolbe. Die Lüge. S. Fischer, 2012.

Hörbuchhinweis:
Uwe Kolbe. Die Lüge. Sprecher: Markus Mayer und Joachim Schönfeld. Der Audio Verlag, 2014.

Autor/in: Michael Luisier