«Unrast» von Olga Tokarczuk

Die 47-jährige Olga Tokarczuk gilt als eine der bedeutendsten Stimmen der polnischen Gegenwartsliteratur. In ihrem umfangreichen Kompendium «Unrast» vereinigt sie Erzählungen, historische Recherchen, Essays und Aphorismen zum Thema des Reisens, der Mobilität - auch zwischen den Welten.

Scharfsinnig und einfühlsam, melancholisch und präzis zugleich umkreist sie das Wesen von Raum und Zeit, den Reiz des Reisens und die Bedeutung des «kairós», des richtigen Augenblicks und richtigen Masses. Die Kritikerin Christine Lötscher und die Schriftstellerin Annette Pehnt setzten sich im Gespräch mit Hans Ulrich Probst mit Tokarczuk‘s Erzähluniversum auseinander; Susanne-Marie Wrage liest daraus vor.