Absinthe – Die Rückkehr der Grünen Fee

Nach fast 100 Jahren Verbannung ist die Grüne Fee (so wird der Wermutbranntwein Absinthe poetisch genannt) zurückgekehrt. Seit 2005 darf das einst beliebte Apéro-Getränk wieder hergestellt, ausgeschenkt und auch in der Küche verwendet werden.

Absinth kann auch bei der Zubereitung von Speisen verwendet werden.
Bildlegende: Absinth kann auch bei der Zubereitung von Speisen verwendet werden. Keystone

Ein guter Absinthe ist immer leicht bitter und wird neben dem bitteren Wermutkraut je nach Rezept aus Anis, Fenchelsamen, Zitronenmelisse, Minze, Salbei und Ysop gebrannt. Ein Schweizer Absinthe darf zudem weder künstlich gesüsst noch gefärbt sein.

Meist wird Absinthe zusammen mit Wasser und Zucker als Apéro-Getränk genossen. Doch macht er sich auch gut als Zutat, bei der Zubereitung von kalten und warmen Gerichten, Saucen und Süssspeisen.

«Absinthe Die Grüne Fee in der Küche» von Margaretha Junger und Clara Tuma (AT Verlag) 
ISBN: 3-03800-621-1

Redaktion: Rudolf Trefzer