Apérogebäck aus der Romandie: die Flûtes

Wenn man in der Westschweiz zum Apéro schreitet, dann bedeutet das im Normalfall, dass man sich ein oder zwei Gläschen Chasselas genehmigt. Und dazu die meist auf Blätterteig hergestellten, spiralförmig gedrehten Flûtes knabbert.

Flûtes
Bildlegende: Gehören zum Apéro in der Romandie: die Flûtes. colourbox

Bei den Flûtes handelt es sich ursprünglich um Teigstangen aus Hefeteig. Doch heute werden die Flûtes meistens aus Blätterteig hergestellt. Flûtes gibt es in allen erdenklichen Geschmacksvarianten: mit Fleur de Sel, Kümmel, Sesam, Mohnsamen, Käse, Oliven, Tomaten, Speck, Paprika, Nüssen, Bärlauch und vielem anderen mehr. Jeder Bäcker in der Romandie, der etwas auf sich hält, bäckt seine eigenen Flûtes.

Doch Flûtes kann man auch problemlos selber herstellen. Man schneidet den ausgewallten Blätterteig in 1 cm breite, ca. 10 cm lange Streifen und bestreicht diese auf der Oberseite mit etwas Eigelb. Dann bestreut man sie mit Salz, Kümmel oder einem beliebigen anderen Gewürz. Nun dreht man die Streifen einzeln spiralförmig, legt sie auf ein Backpapier und backt sie im Backofen goldbraun.

Moderation: Dani Fohrler, Redaktion: Rudolf Trefzer