Bio-Weine – viel besser als ihr Ruf

Gehörten Bio-Winzer noch vor wenigen Jahren zu den belächelten Exoten der Branche, so hat sich das Blatt inzwischen gewendet. Eine wachsende Zahl renommierter Weingüter setzt heute nicht zuletzt aus Qualitätsgründen auf umweltverträglichen Rebbau.

Weintrauben
Bildlegende: Gesunde, gut ausgereifte Trauben sind die Voraussetzung für jeden guten Wein. Colourbox

Seit Weinbau betrieben wird, haben sich Winzer die immer gleiche Frage gestellt: Was braucht es alles, um einen guten Wein zu erzeugen und was kann ich selbst dazu beitragen, um das Resultat noch zu verbessern?

Auch wenn die Antworten je nach Zeit, Wissen, Anbaugebiet und Winzerpersönlichkeit unterschiedlich ausgefallen sind und ausfallen, so sind sich wohl alle Weinproduzenten darüber einig, dass die wichtigsten Voraussetzungen um einen guten Wein keltern zu können, gesunde, gut ausgereifte Trauben und sorgfältige Kellerarbeit sind. Doch was das konkret bei der täglichen Arbeit im Rebberg und im Keller heisst, darüber gehen die Meinungen mitunter diametral auseinander.

Während die einen auf modernste Technik und agrochemische Präparate setzen, hat sich bei einer wachsenden Zahl von Qualitätsproduzenten in den letzten Jahren die Erkenntnis durchgesetzt, dass der Weg zu qualitativ hochstehenden, authentischen Weinen nur über eine umweltverträgliche, ganzheitlich-nachhaltige Bewirtschaftung der Reben und eine schonende Weinbereitung führt.

Moderation: Michael Brunner, Redaktion: Rudolf Trefzer